Was man in SE richtig und in DE und AT falsch gemacht hat (Sammelthreads)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 29.11.2021, 17:08 (vor 212 Tagen) @ Ösi

In Österreich wirst du 1. im Prinzip nicht erwischt und zweitens keine Strafe zahlen und drittens kannst du nicht erwischt werden, weil du eine Reise von Wien nach Bregenz unternehmen kannst, dort einmal spazieren kannst und dann das als Erholung und Bewegung verbuchen kannst, das also völlig legal ist. Du kannst auch das Land verlassen und kannst die Rückkehr auch entspannt angehen.


Also ein Argument gegen sinnlose Einschränkungen, die nur die Rechtssicherheit gefährden und die Bevölkerung schikanieren?

Ein Argument gegen die Bezeichnung "Lockdown" und dagegen, das in irgendeiner Weise als Einsperren zu bezeichnen.

Wo ich bin, wird niemand eingesperrt. Wer sich eingesperrt fühlt, ist ganz einfach selbst Schuld.

Das ist im Prinzip schon ziemlich inadäquat vom Vergleich her.


Nein, das passt genau. Ein Verbot besteht auch dann, wenn es nicht durch unmittelbare Staatsgewalt durchgesetzt wird, sondern z.B. im Nachhinein durch eine Gefängnisstrafe.

Ja, aber das Ding ist, dass du in diesem "Lockdown" erstmal nicht ins Gefängnis landest. Zunächst wird eine Strafverfügung ausgestellt. Gibt es nichts zu pfänden, wirst du ins Gefängnis landen.

Allerdings musst du schon viel verbockt haben, dass du ins Gefängnis landerst, eine ganze ganze Menge. Da brauchst du schon Nerven aus Stahl, dass du nicht vorher schon das Geld zahlst.

Dann muss die Praxis erleichtert werden, was weiß ich.


Wenn du es nicht weißt, warum argumentierst du dann hier?

Weil es Argumente gibt, denen ich widerspreche.

Also die meisten, weil sie sich an geltendes Recht halten. Wo ich unterwegs bin, ist die Quote ziemlich gut.


Also soll man eine Maske tragen, weil man es muss. Ich erwarte aber eine Rechtfertigung, die darüber hinausgeht, nämlich was die Maske konkret bringen soll.

Die Maske hilft dir und deinen Mitmenschen und ist insgesamt ein Teil der Bewältigung der Pandemie. Ein Puzzleteil, welches durchaus eine Rolle spielt. Es gibt genug Leute, die in der Lage sind, die Maske tragen zu können. Theoretiker werden dir das nicht herausfinden können. Deswegen sind es Politiker, die sowas beschließen. Das sind Praktiker.

Aber in genug Fällen wirksam, um die Fortführung zu rechtfertigen. Sonst hätte schon längst ein Gericht gesagt, dass man das kübelt, weil's nicht adäquat wär.


In Deutschland haben teilweise unterschiedliche Gerichte dieselbe Maßnahme bei ähnlicher Infektionslage unterschiedlich bewertet. Irgendein Richter ist kein Maßstab für Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit.

Das Verfassungsgericht ist sehr wohl ein Maßstab. Bis dato hat kein Verfassungsgericht das m.W.n. gekippt.

Und alle, die ich kenne, haben an sich auch nicht wirklich mit Einschränkungen zu tun. Vielleicht muss man bisserl flexibler sein.


Vielleicht (nein, eigentlich ziemlich sicher) musst du ein bisschen über deinen Tellerrand hinausschauen.

Hey, ich schaue mich durchaus um und frage auch Leute, mit denen ich interagiere. Ich führe dann durchaus auch ein Gespräch mit der Bedienung im Kenny's, wo ich mir immer ein Poké Bowl besorge (Liegt für mich direkt gegenüber der Uni). Ich bin durchaus zu Kommunikation fähig, da musst du dich einfach nur mal mit mir treffen und wirst es selbst herausfinden ;)

Und wie gesagt, mit wem auch immer ich ins Gespräch komme, ich kann nicht erkennen, wo jemand wirklich super krass sich eingeschränkt fühlt.

Eher ist das Thema, dass der mal eben beschlossen wurde, nachdem man ihn dementierte. Und dass er halt kaum was tut.

Also ich verdiene schon ein Taschengeld. Erfahrungsgemäß finde ich immer eine Lösung für so ziemlich alles.


Aber du bist für deinen Lebensunterhalt darauf nicht angewiesen, sonst wäre es kein Taschengeld, sondern ein Gehalt oder eine existenzsichernde Sozialleistung. Damit wären wir wieder beim letzten Punkt - logischerweise kann nicht jeder von anderen leben.

Erstens sorgt der Staat für Ausgleich bei Einnahmeausfällen durch Lockdowns. Da wird man nicht im Stich gelassen.

Zweitens, wenn du heutzutage dich so sehr festfrisst auf einen Weg, wirst du nicht weiterkommen. Da braucht's bisserl Improvisation, aber eigentlich sollte sich heutzutage schon irgendwas finden lassen...

Ist halt aber auch nicht ewig.


Es wurde auch schon genug Schaden angerichtet.

Könnte weniger sein, wenn die Leute sich mehr impfen würden.

Nur waren die schweineteuer, soweit ich weiß. Die Labore verlangen ja weiterhin Mondpreise daür, wenn sie nicht an einem entsprechenden staatlichen Programm teilnehmen.


Und trotzdem wären sie billiger als ein Lockdown gewesen.

Ich meine, jetzt wird super viel getestet und man ist trotzdem im Lockdown.

--
Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
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(Bildquelle: ČD)


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