Was man in SE richtig und in DE und AT falsch gemacht hat (Sammelthreads)

Ösi, Montag, 29.11.2021, 14:39 (vor 57 Tagen) @ J-C

Wer wird eingesperrt? Wird da abgeschlossen und die Tür zugenagelt?

Auf diesem "Niveau" diskutiere ich nicht.

In wiefern?

siehe dazu: https://www.aerzteblatt.de/archiv/217528/FFP2-Masken-Schutz-nur-bei-korrekter-Nutzung

Sitzt die Maske nicht dicht, atmet man praktisch ausschließlich an der Maske vorbei. Schutzwirkung also gleich 0.

Das noch ohne bewusste Falschträger (Nasenbären, Kinnschützer), durchfeuchtete und falsch aufbereitete Masken.

Und besser als keine Maske ist es immer, eine Maske so gut es geht zu tragen.

Nein, siehe oben.

Und was wären das für Maßnahmen?

Ausgangssperren und insbesondere realitätsferne Kontaktbeschränkungen ("ein Haushalt und eine Person") im privaten Bereich und bei Veranstaltungen unter freiem Himmel.

Zweifel. Aber in Österreich bleiben die Schulen ja offen. Trotz Kritik.

Zweifeln kann man immer, die negative Wirkung von Lockdowns auf Kinder und Jugendliche ist belegt: https://wien.orf.at/stories/3132111/ oder https://reinhardt-journals.de/index.php/peu/article/view/153757

Ansonsten wurden die Schulen in Österreich im ersten, im zweiten und im dritten Lockdown geschlossen, erst beim vierten Durchgang ist man immerhin diesbezüglich klüger geworden (aber nicht so klug, gar keinen Lockdown durchzuführen).

Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Auslastung der Krankenhäuser und Intensivkapazitäten nicht sprengen zu lassen.

Und da nun die Impfung bereits seit längerer Zeit kostenlos und für einen Großteil der Bevölkerung verfügbar ist, hätte man bereits vor Monaten festlegen müssen, dass bei knappen Betten Geimpfte und amtsärztlich bescheinigte Unimpfbare bevorzugt werden. Wer unter Berücksichtigung dieser Tatsache sich nicht mehr impfen lassen will, ist dann eben selbst schuld und hat keinen Anspruch darauf, dass er vor einer Infektion geschützt wird.

Ja, aber wieso werden die dann in die Intensivstation eingeliefert?

Weil man, wie gesagt, die Verlängerung des Lebens um jeden Preis als Ziel des Gesundheitswesens ansieht. Wer das nicht mittragen will, muss aktiv werden und eine Patientenverfügung haben, die Geld kostet, regelmäßig abläuft (in Österreich), keine Ersparnisse bei der Krankenkassa bringt und im Fall, dass sie relevant wird, nicht unbedingt zeitnah abgerufen werden kann.


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