Nach der Krise: weniger Leute wollen laut Umfrage mobil sein (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 08.05.2020, 10:01 (vor 208 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Freitag, 08.05.2020, 10:02

Quelle

Das Beratungsunternehmen McKinsey hat eine Umfrage veröffentlicht, dort heißt es unter Anderem:

Gefragt, welche der folgenden Dinge sie nach dem Ende der Corona-Krise ihrer Meinung nach mehr oder weniger tun werden als vor Beginn der Krise,

  • geben 56% an, weniger beruflich oder privat reisen zu wollen, 27% wollen sogar gar nicht mehr reisen.
  • 41% wollen abgesehen von Lebensmitteln weniger einkaufen gehen.
  • Fast zwei Drittel planen, weniger auf Konzerte, ins Theater oder ins Kino zu gehen.
  • 45% wollen seltener für Sport- und Wellnessangebote aus dem Haus gehen.

    Auch Veränderungen im Mobilitätsverhalten zeichnen sich ab: Die Menschen wollen nach der Krise deutlich seltener den öffentlichen Nahverkehr nutzen und stattdessen vermehrt zu Fuß gehen, Fahrrad fahren oder das eigene Auto benutzen.

    51% derjenigen, die vor der Krise mit dem Bus gefahren sind, wollen dies in Zukunft weniger oder gar nicht mehr tun.
    47% wollen weniger oder gar nicht mehr Zug fahren.
    Genauso viele wollen die U-Bahn meiden.
    37% der bisher regelmäßigen Taxinutzer wollen dies weniger tun, 11% ganz aufs Taxi verzichten.
    Auch bei Mietwagen und e-Scootern zeichnet sich ein Einbruch ab: 18% wollen gar keine Autovermietung mehr nutzen, 29% weniger als bisher.
    Und 17% planen, sich von auch e-Scootern fernzuhalten; 29% derjenigen, die vor der Krise e-Scooter genutzt haben, wollen dies seltener tun.

Freilich ist das in erster Linie eine Stimmung aus dem Affekt, für gewöhnlich ist man in solchen Vorhaben nicht immer besonders konsequent, andererseits zeigt das, wohin die Reise im Mobilitätsverhalten vielleicht gehen könnte.

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