Gesellschaft verfällt nicht in Panik (Allgemeines Forum)

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 15:17 (vor 141 Tagen) @ ICE-TD

So true. Wobei ich aus dem auszuhalten zusätzlich noch ein aufzuhalten machen würde. Zum Aushalten gehört aber auch sich nicht in Panik zu versetzen. 3.000 Menschen sterben jedes Jahr im Straßenverkehr, vor zwei Jahren starben 25.000 Menschen am Grippevirus. Es ist normal, dass (alte und/oder kranke) Menschen sterben. Durch vorsichtiges Fahren und reflektierende Kleidung kann man andere und sich im Straßenverkehr schützen, durch Abstand sich und andere vor durch Tröpfcheninfektion übertragene Viren.

Es sterben jeden Tag in Deutschland etwa 2500 Menschen, etwa genauso viele werden geboren, das ist der normale Kreislauf des Lebens.
Natürlich ist jeder Todesfall (auch durch Corona) tragisch und vor allem für Angehörige, Freunde usw. ein großer Verlust, aber die Gesellschaft sollte nicht die Relationen verlieren und in Panik verfallen.

gewiss sollte sie es nicht,
aber ich sehe auch nicht, dass unsere Gesellschaft in Panik verfällt,
nicht unsere Politik, nicht die Medien, nicht die Zivilgesellschaft.
Wie die bzw. wir uns diese Tage verhalten.. Respekt, perfekt. Ginge doch echt kaum besser.

Selbst hier im Forum.
Die einzigen beiden Scharfmacher, Panikmacher (moonglum & ETR400) verweilen aktuell im Status (gesperrt).

fakenews zu verbreiten bewahrt unsere Gesellschaft aber auch nicht vor Panik und ist nun wahrlich nicht angemessen.
Coronavirus hat nichts mit normalem Lauf zu tun, überhaupt nicht.
Wenn heute Deine 2.500 Menschen sterben, dann aber von heute auf morgen diese Zahl um 1.000 steigt, um ein Drittel zusätzlich, dann hat das nichts mit normal zu tun. Und das ist bereits Realität.
Es ist eben nicht normal, dass Menschen an einem Grippevirus sterben müssen, obwohl sie damit mit einer völlig üblichen Impfung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kaum Probleme gehabt hätten.
Es ist auch nicht normal, dass jährlich zig tausende Menschen im Straßenverkehr sterben und wir arbeiteten dran und auch weiter.
Für die Natur ist es normal, dass hauptsächlich junge Menschen sterben - gefiel uns nicht, haben wir dran gearbeitet.


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