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bahnfahrerofr., Donnerstag, 28.05.2020, 16:22 (vor 426 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von bahnfahrerofr., Donnerstag, 28.05.2020, 16:26

Ich möchte mir es aber auf keinen Fall herausnehmen den (Behelfs-)Masken sämtliche Daseinsberechtigung abzusprechen. Daher finde ich eigentlich die Schweizer Regelung ganz sinnvoll, evtl. verbunden mit einer Mitführpflicht. Viel wichtiger fände ich, zumindest da wo es möglich ist für ausreichend Platz zu sorgen. Das muss nicht gleich Reservierungspflicht sein: Zusatzzüge im FV zu den Rush-Hour-Zeiten (Was ist mit dem Pfingstwochenende?), im NV könnte man zusätzliche Busse früh und abends auf den Pendlerrelationen fahren lassen um die Züge zu entlasten (arbeitslose Busunternehmer gibt es derzeit genug!). Anschlüsse könnte man häufiger warten lassen, als es zuletzt üblich war, um Überbelegung zu vermeiden. Dazu müssen im NV die Besteller dazu gezwungen werden auf Pönalen zu verzichten. Mit mehr Reservezügen an großen Bahnhöfen (gebildet aus Bimz etc., die gerade ausgeflottet werden und wenn man wollte auch zur Verfügung stünden) könnte man die Situation bei Ausfällen verbessern.

Dafür dass es alles noch nicht so ganz erwiesen ist, betonen mir die meisten Politiker das Maskenthema jedoch zu sehr. Es hört sich teilweise so an als sei die Maske das Ein und Alles, eben kriegsentscheidend und zentrales Element. Und genau das ist sie meiner Meinung nach nicht.

So auch im Beispiel Luftfahrt: dank Lappenpflicht meint man, fröhlich wieder bis auf den letzten Platz belegen zu können. Es gaukelt Sicherheit vor.


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