Argumente zum ITF (Allgemeines Forum)

naseweiß, Mittwoch, 15.09.2010, 10:51 (vor 5689 Tagen) @ hfrik

bei zwei kleineren Teilknoten im 15 Minuten Abstand bleibt deine höchste Umsteigezeit immerhin bei 25 Minuten, nicht bei 40 oder mehr. Und die Leute wissen wenigstens, ob der Anschluss einigermassen verlässlich ist oder nicht.

Da wir weitgehend Stundentakte der einzelnen Linien haben dann leider 55 min ((45 + 10) min). Beispiel: Annkuft Fernverkehr 45', man will mit RB weiter. Um 00' fahren aber die RE, die RB um 30'. Bei nur 15/45er-Knoten wäre es dann "nur" 40 min ((30 + 10) min).

Aktuell besteht beim Stuttgarter Bahnhof ja noch eher die Möglichkeit die Züge nebeneinanderzustellen. Mit dem Umbau gemäss K21 ist die Möglichkeit dann weg - dort ist eine feste Zuordnung von Zugrichtung zu Bahnhofsgleisen vorgesehen.

Besser Status-Quo als K21.

In Zürich sind es übrigens aktuell 11-12 Züge, wobei nicht alle Verbindungen sichergestellt sind, der Knoten scheint gedehnt, dass in Nord-Südrichtung die Hin- Richtung eher früher ist, die Gegenrichtung eher später - zwischen den nahe beieinander liegenden Ästen wirken dann wieder Querverbindungen. Eine Linie, die wohl beide anbindungen braucht, steht dann 20 Minuten im Bahnhof - fährt aus, kurz bevor der Zug vom nächsten Takt kommt.

Und trotz so einer, in deinen Augen ungeschickter Fahrplanung hilft es wohl die Leute zum Bahnfahren zu bewegen.

Das mit Fernzügen und 30 Minutentakt ist mir nicht zwingend klar.

Es fahren 2 Züge/h nach München, wieso kein 30-min-Takt? Klar, bisherige Fahrplanlage, Anschlüsse, Belastung der Mischstrecken.

Nach Mannheim gibt es heute nur 1,5 Züge/h, dafür nach Heidelberg (bis zu) 1,5, wobei dann (bis zu) 1 Zug/h weiter über Mannheim fährt. Es wäre also umzuschichten auf Mannheim 2, Heidelberg 1 Zug/h. In Mannheim dann halbstündlich die Korrespondenz mit dem Rheintalverkehr, nördlich Mannheim ist mir die Aufteilung noch unklar. Auch gehe ich davon aus, dass die IC-Linien, die heute IR-Ersatz sind, etwas an Bedeutung verlieren, dafür der ICE-Verkehr wichtiger wird. Nicht zuletzt würde ich einige am liebsten stündlichen RE-Linien opfern.

... und es besteht keine Notwendigkeit, die Fernverkehrsverbindung dem Knoten zu opfern.

Die ITF-Knoten kommen zeitlich dahin, wo die Fernzüge liegen. Es geht darum dem Fernverkehr Fahrgastpotential zuzutragen.

(Und es kann auch sein, dass bei vollständiger Betrachtung Züge in Stuttgart besser außerhalb des Knotens verkehren, da bei ihnen die Anschlüsse an den Enden des Laufs wichtiger sind als die Verknüpfungen in Stuttgart.)

Klar, deswegen ist die Frage nach den Kantenzeiten für den ITF die wichtigste.


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