Argumente zum ITF (Allgemeines Forum)

hfrik, Freitag, 10.09.2010, 15:13 (vor 5690 Tagen) @ naseweiß

Der / die zu bauende Zwischentunnel: Damit das auch für Senioren etc. funktioniert sollten schon Rolltreppen da sein, und zusätzlich, falls dies Ausfällt Treppen. Das braucht Breite. Also dann - die Bahnsteige sind eh so Baufällig, dass ein neubau ansteht (siehe der rieselnde Beton an den Gleisen entlang) - Geüpäckahnsteige wegnehmen, Gleise verschieben, Bahnsteige verbreitern, Quertunnel mit ausreichend breiten Zugängen einbauen. Technisch kein problem, aber für die grossen bewegten Massen der Züge braucht es richtig solide Fundamente. Die Züge fahren aber, aus Sicht des Parks gesehen, im 2. OG. entsprechnd muss man die Rüume unter den Gleisen und Bahnsteigen abbrechen bis auf tragfähigen Boden und wieder neu hochbauen - am besten so wie in Köln als Passagen, Einkaufsmöglichkeiten etc. Aber ist eben auch ein richtig grosses Loch mit viel Behinderung.
zu 2) das wird im Grundsatz immer so gegengerechnet. Bei der NBS sind es eben deutlich weniger Personen, dafür aber viel mehr Fahrzeiteinsparung.
Die gesparte Zeit ist einfach der Volkswirtschaftliche Nutzen. Eine andere Art von Nutzen wären eingesparte unfalltote / Verletze, ode rStauminuten, diese Rechnung zieht beim Strassenverkehr. beim Stuttgarter Hbf ist aber- gottseidank - mit eingesparten Verkehrstoten nix zu holen :)
Bezüglich Flughafenanbindung: keiner hätte S21 nur wegen dem Flughafenanschluss gebaut. Da muss man sich einfach die Entwicklung ansehen. Am anfang stand die Frage, wie verbinde ich die NBS Stuttgart-ulm mit der NBS Stuttgart Mannheim, und wohin kommt dann der Bahnhof. Zuerst die Krittian-Variante durch Filstal, mit Bahnhöfen am Rosenstein, in Cannstatt oder Obertürkheim. Danach als Verbesserung die Heimerltrasse ohne den Flughafnanschluss. Dann kam jemand darauf, dass an den Flughafen vielleicht die Messe soll, die Filder ziemlich dicht besiedelt ist, der Flughafen auch viel verkehr produziert, und die Neubaustrecke in der Heimerlvariante ziemlich dicht dort vorbeiführt. Also hat man die NBS ein klein wenig ausgebeult, und versucht einen bahnhof daranzuzirkeln, so dass er für alle Richtungen passt. Leider liegt die bestehende S-Bahnröhre für diesen Zweck relativ ungünstig. (Da gibts jede Menge Planungsvarianten für dort oben, die alle noch deutlich schlechter sind als die ejtzige Lösung). Dann kam noch später jemand auf die Idee, dass man wenn man an die Heimerl-Lösung noch 2x3 km Tunnel nach Cannstatt und Obertürkheim nebst 4 zusätzlichen Bahnsteiggleisen dranhängt, kaum mehr Geld ausgibt, aber dafür gleich noch den Regionalverkehr beim Umsteigen und Einfahren beschleunigt, und jede Menge Innenstadtfläche freimacht (und den Lärm in der Stadt deulich reduziert, und das Kilometerlange Fussgänger- und Radfahrerhindernis quer durch die Stadt beseitigt. So mal als ehemaliger ADFC-Ortsvorstand nahe Stuttgart gesagt).
Sprich S21 produziert in vielerlei Richtung Nutzen, kein Einzelnutzen lohnt für sich das Projekt, die Summe machts. Das macht das Projekt aber auch so schwer vermittelbar. (Insbesondere wenn dann noch Planvarianten hinzukommen, welche die Region auen müsste wie die Gäubahnanbindung Richtung Cannstatt, die Wendeschleife Mittnachtstrasse, die Anbindung Feuerbach-Cannstatt, sowie Planvarianten für künftigen Mehrverkehr wie Planvariante P mit der Anbindung der alten Ferngleise an die Nordeinfahrt in Richtung Cannstatt zur Leistungssteigerung nach Norden)


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