Argumente zum ITF (Allgemeines Forum)

naseweiß, Montag, 13.09.2010, 15:17 (vor 5690 Tagen) @ hfrik
bearbeitet von naseweiß, Montag, 13.09.2010, 15:18

Nun, nach meiner Kenntnis ist die strecke bei Mettingen vom Tisch. Dort ist auf der andern Neckarseite der Deponiekörper der Deponie Einöd, und durch den wollen nun nicht einmal mehr die härtesten K21 befürworter einen Tunnel graben.

Danke für die Information.

Mit den schnelleren und langsameren Zügen ist das so ein Problem.
Nehmen wir an, wir haben eine Regionalbahn mit einem 42x-Triebwagen, ein Regionalexpress mit 146.2 und 6 DoSo, und einen ICE mit 101 und 11 Wagen.
Wer ist nun davon schnell, wer langsam?
(...)

Man kann dann genauso argumentieren, dass die kürzeren Regionalzüge weiter hinten im Kopfbahnhof stehen als die längeren Fernzüge. Dann darf man aber auch nicht vergessen, dass ein längere Zug länger benötigt, bis er die Strecke frei geräumt hat. Dann wird von unterschiedlichen Gleisen ausgefahren. Die Fernzüge fahren wohl eher so aus, dass sie Weichen abzweigend früher passiert haben als die Regionalzüge. Ein 403er hat wiederum gute Beschleunigung, IC-Wagenzüge und behäbigere ICE-1/2 werden durch ICx-Triebzüge ersetzt.

Das ist doch Haarspalterei, bringt Unterschiede im Sekundenbereich. Das ist kein definitiver Grund gegen die 2-min-Zugfolge.

Zudem ist's unwahrscheinlich immer auf der ganzen Länge mit allen Zügen genau um die im 15-min-Takt fahrenden S-Bahnen herumzukommen.

Welche ganze Länge? Mischstrecken mit der S-Bahn sind lediglich Rohr-Herrenberg und Waiblingen-Backnang/Schorndorf, wenn ich mich richtig erinnere. Auf der Gäubahn und Murrtalbahn ist mehr als ein 30-min-Takt nicht nötig. Auf der Remstalbahn könnte es einen 30-min-Grundtakt geben, je stündlich IRE/RE (heute IC/IRE genannt) und SE/RB (heute RE genannt). Die HVZ-Verstärker können durchaus außerhalb der Knoten abfahren, also um 15 min versetzt zum Grundtakt.

Wichtig wäre nur, dass man die Reihenfolge beachtet. Zuerst wird die Knotenstruktur und die Zugläufe im Fernverkehr festgelegt, dann im Regionalverkehr und erst zuletzt bei der S-Bahn. Dadurch ergeben sich natürlich ggf. andere Fahrplanlagen und Liniendurchbindungen bei der S-Bahn. Zum Beispiel könnten von Vorteil sein, dass S4/5/6 den südwestlichen Verkehr übernehmen, dafür die S1/2/3 an der Schwabstraße enden.

Übrigens durften auch SMA, die für Stuttgart 21 probeweise ein Fahrplankonzept entwickelten, vom einer Zugfolgezeit von 2 min ausgehen. http://www.kopfbahnhof-21.de/... - in der rechten Spalte zum Download, Seite 9.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum