Argumente zum ITF (Allgemeines Forum)

naseweiß, Dienstag, 14.09.2010, 12:28 (vor 5686 Tagen) @ hfrik
bearbeitet von naseweiß, Dienstag, 14.09.2010, 12:31

Naja, da nähern wir uns schon an.

Schön.

... - Um die 13 Minuten bei K21 kommst du nicht herum - für einen guten Teil der Bevölkerung nur einen Sichtanschluss bieten ist bei Fahrplangestaltung nicht.

Wie ist denn heute die Mindest-Umsteigezeit in Stuttgart Hbf? Ich würde 8 min vermuten. Wieso soll die Mehrheit der Leute künstlich warten lassen? Alle anderen können immer noch 30 min später weiterfahren (= rund 40 min Umsteigezeit).

Übrigens - ich bin kein Fan von zufällig verteilten Ankünften - sie sind nur eine ganz deutliche Schwelle, ab der ein Knoten eindeutig zu groß geraten ist)

Zürich HB wäre immer noch einige Nummern größer.

Die 12- 16 Minuten Umsteigezeit Regionalverkehr-Regionalverkehr bringen dich wegen den Durchreisenden und den Betriebskosten immer noch um.

Weil der Zug eine Wendezeit absteht statt unterwegs zu sein? Wieso binden wir nicht alle Regionalzüge von Flensburg bis Berchtesgarden durch und sparen dadurch Betriebskosten? Das ist doch ein falscher Ansatz. Eine Linien wie Würzburg - Stuttgart - Lindau ist schon zu lang.

Fernverkehr - Fernverkehr würde sich rechnen, wenn es auch in die Knoten Zürich und Nürnberg reinpasst.

Würde schon passen, man müsste etwas beschleunigen: Zürich(00) - Singen(00) - Horb(00) -Stuttgart(-> 45, <- 15) -(normal über Remstal und Aalen, Murrtal wäre aber schneller)- Crailsheim(00) - Nürnberg(00). Der Fernverkehr zerstört aber die Möglichkeit, im Gäubahn- und Remstal-Korridor einen 30-min-Takt mit Regionalzügen zu fahren, da man die Fernverkehrsfahrgäste für den 30-min-Takt braucht.

Umsteigezeiten Fernverkehr- Regionalverkehr liegen in etwa pari mit einer Zufallsverteilung, wenn die Durchreisenden und die Betriebskosten mit eingehen -

Nein, sondern deutlich darunter. Betriebskosten mit Umsteigezeiten aufzurechnen ist Unsinn. Wenn mehr Leute Bahn fahren sollen, braucht es mehr und attraktivere Züge sowie bessere Anschlüsse. Das schafft der ITF-Knoten. Betriebskosten sind dabei doch erstmal eine Nebensache. Oder wird der Eisenbahnbetrieb von der Privatwirtschaft organisiert?

... z.B. Bringt es wenig, einen ICE _Richtung Mannheim auf einen ICE Richtung Heidelberg warten zu lassen - die Querverbindung zwischen den sTädten ist zu schnell, da kommt nichts dabe heraus. (ausser ggf. 2 Parallel fahrenden Fernzügen aus München -> um 15 Minuten schieben.) Mannheim und München sind gegenzüge, also ist ein Umstieg nutzlos. Von Mannheim kommt man besser direkt nach Karlsruhe, statt über Stuttgart. Verbleibt als einzig sinnvolle Umsteigeverbindung ICE Mannheim -> IC Karlsruhe.

Die warten nicht, sie kommen laut Fahrplan hintereinander an. Klar, der Umstieg von einem München-Mannheim-Zug in einen nach Karlsruhe ist wichtiger als der in den nach Heidelberg. Wieso sollte aber der Heidelberg-Zug außerhalb des Knotens ankommen und deshalb die Regionalzuganschlüsse verpassen? Auch ohne ITF-Knoten sind für einen Mannheimer und einen Heidelberger Zug ähnliche Regionanschlüsse interessant, nämlich die Richtung Süden und Osten.

Jetzt müsste man eine Matrix aufstellen, von welcher Linie zu welcher anderen Linie

Also ich mache mir ungern so einen Kopf, lieber versuche ich die Kantenzeiten für einen ITF richtig hinzubiegen.


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