! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61 (Allgemeines Forum)

Christian_S, Freitag, 02.03.2012, 21:17 (vor 5150 Tagen) @ naseweiß

Da könnte es ja helfen, wenn sich ein fiktiver RE Würzburg-Ulm (oder auch nur Crailsheim-Ulm) in Crailsheim mit dem IC(E) Nürnberg-Stuttgart zur Korrespondenz treffen würde. Zwischen Aalen und Stuttgart müsste ein stündliche RE her, so wie heute zur HVZ. Dennoch würde Aalen vermutlich zetern, dass es vom Fernverkehr abgehängt wird.

Das dürfte in der Tat so kommen. Kaum eine Stadt lässt sich ja ohne Proteste ihre Fernverkehrsanbindung nehmen ;)

Im Gegensatz zu heute könnte auf Aalen-Crailsheim nicht IC von Stuttgart und RB von Ulm verlängert werden, sondern RE von Ulm und RB von Stuttgart. Natürlich wären die Doppelstockzüge eher überdimensioniert, dafür aber kein Dieseln unter Fahrdraht.

Das geht beim aktuellen Fahrplan aber nur mit einem Mehraufwand an Fahrzeugen/Umläufen, da die RE aus Stuttgart ja in Aalen eine Wendezeit von nur etwas mehr als 10 min haben. Grundsätzlich wäre es aber möglich, da gebe ich Dir recht.


Jetzt stelle ich fest, dass ich was Falsches erzählt haben. Zumindest laut S21-Stresstest-Fahrplantapete soll Ellwangen sogar bleiben! Z.B.:

Nürnberg       12:08 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Ansbach     12:34/35 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Crailsheim  13:00/02
Ellwangen   13:14/16
Aalen       13:22/24
Schw.Gmünd  13:38/39
Stuttgart   14:15/18 -> weiter nach Horb, Singen, Zürich

Crailsheim-Aalen von heute 26 min auf 20/22 min geht nur mit Neigetechnik, welche wegen der Gäubahn sowieso gebraucht wird. Dann könnte sich auch Crailsheim-Nürnberg noch etwas verkürzen.

Nürnberg-Ansbach geht auch problemlos in 23 min, ohne das man die Fahrzeit voll ausreizt. Wurde bis vor ein paar Jahren ja auch noch planmäßig so gefahren. Die jetzige lange Fahrzeit ist rein dem S-Bahn-Fahrplan geschuldet.
Crailsheim-Ellwangen könnte mit Neigetechnik-Ausbau oder Beiseitigung der vielen Bü im Abschnitt Crailsheim-Jagstzell (und entsprechendem Streckenausbau auf 160 km/h bis kurz vor Jagstzell) tatsächlich 2 min beschleunigt werden.
Wie man allerdings Ellwangen-Aalen auf 6 min herunter drücken will ist mir ein Rätsel. Die heutigen 10 min Fahrzeit sind ja schon absolut ausgereizt und ohne jede Reserve.


Und in Nürnberg natürlich die Bedienung des 00er-Knotens statt wie heute 30ers. In diesem hat man meines Erachtens nach mit der Eröffnung der Thüringerwald-Ubahn und der einhergehenden Fahrplanumstellung neuerdings Anschluss nach Berlin.

Wie dargelegt, völlig andere Zeitlage bei Verlängerung der L87 nach Nürnberg und Fultionieren der Neigetechnik.

Das mag zwar für den Zubringer aus Norden her zutreffen, nützt aber dem Anschluss aus Richtung Passau her gar nichts. Und der hat einiges an Zubringer-Funktion für die Linie 61.
Also doch noch suboptimal.


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