! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61 (Allgemeines Forum)

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 20:43 (vor 5150 Tagen) @ Christian_S

Der Weg über die Murrbahn ist etwa 10 Minuten schneller als über die Remsbahn, hat aber eindeutig weniger Potential als die Remsbahn.

Ein Nachteil ist auch die Eingleisigkeit und der dichte Regionalverkehr, gerade in der HVZ. Crailsheim-Goldshöfe ist zwar auch eingleisig, dort aber nur eine stündliche RB.

Aalen ist nicht nur als Staat recht bedeutend, sondern speist ihr Fahrgastpotential auch erheblich aus dem Umstieg von/zur Brenzbahn (Heidenheim usw). Aber auch Schwäbisch Gmünd hat nicht unerhebliche Zu-/Aussteigerzahlen.

Da könnte es ja helfen, wenn sich ein fiktiver RE Würzburg-Ulm (oder auch nur Crailsheim-Ulm) in Crailsheim mit dem IC(E) Nürnberg-Stuttgart zur Korrespondenz treffen würde. Zwischen Aalen und Stuttgart müsste ein stündliche RE her, so wie heute zur HVZ. Dennoch würde Aalen vermutlich zetern, dass es vom Fernverkehr abgehängt wird.

Einziger wirklich verzichtenswerter Halt der Strecke wäre Ellwangen. In der HVZ sollte man dennoch dort halten, Ellwangen hat ein hohes Pendlerpotential in Richtung Stuttgart. Diese Pendler nutzen gerne und sehr zahlreich (wie man beim 2164 morgens und bei 2161 und 2163 nachmittags sieht) die IC, da dies die einzigen Direktzüge von/nach Stuttgart sind.

Im Gegensatz zu heute könnte auf Aalen-Crailsheim nicht IC von Stuttgart und RB von Ulm verlängert werden, sondern RE von Ulm und RB von Stuttgart. Natürlich wären die Doppelstockzüge eher überdimensioniert, dafür aber kein Dieseln unter Fahrdraht.

Geplant ist überall weiterhin zu halten, außer in Ellwangen. Das geht natürlich nur von einem 2-h-Takt aus. Gerade Ansbach, Crailsheim und Aalen sind regionale Umsteigeknoten.

Genauso ist es.

Jetzt stelle ich fest, dass ich was Falsches erzählt haben. Zumindest laut S21-Stresstest-Fahrplantapete soll Ellwangen sogar bleiben! Z.B.:

Nürnberg       12:08 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Ansbach     12:34/35 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Crailsheim  13:00/02
Ellwangen   13:14/16
Aalen       13:22/24
Schw.Gmünd  13:38/39
Stuttgart   14:15/18 -> weiter nach Horb, Singen, Zürich

Crailsheim-Aalen von heute 26 min auf 20/22 min geht nur mit Neigetechnik, welche wegen der Gäubahn sowieso gebraucht wird. Dann könnte sich auch Crailsheim-Nürnberg noch etwas verkürzen.

Woraus speist die Linie 61 ihre Fahrgäste? Vor allem aus Umsteigern aus 3 Richtungen: Leipzig/Jena/Bamberg; Dresden/Chemnitz/Hof und Passau/Regensburg. Züge von Würzburg her haben in Nürnberg weniger Umsteigerpotential zur Linie 61, das ist einfach zu sehr über Eck.

Und in Nürnberg natürlich die Bedienung des 00er-Knotens statt wie heute 30ers. In diesem hat man meines Erachtens nach mit der Eröffnung der Thüringerwald-Ubahn und der einhergehenden Fahrplanumstellung neuerdings Anschluss nach Berlin.

Folglich ist es wichtig, den Taktknoten in Nürnberg unbedingt abzuwarten. Sprich, (...)

Wie dargelegt, völlig andere Zeitlage bei Verlängerung der L87 nach Nürnberg und Fultionieren der Neigetechnik.

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