Flügelung in Hamm -> ICE2 (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 09:59 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

Der aktuelle ICE-T-Fahrplan mit 1 min langsamer Fahrzeit funktioniert nur deshalb, weil eh übermäßig viel Reserven eingebaut sind. Die ICE2 nutzen derzeit nicht die optimale Fahrzeit, welche möglich ist.


Es geht ja auch nicht immer darum, die schnellste Fahrzeit zu erreichen. Optimal ist es, wenn der Fahrplan an möglichst vielen Stellen einen guten ITF ergibt. Das geht mitunter nicht, wenn man die schnellsten Fahrzeiten anstrebt.


Es gibt viele Möglichkeiten für einen ITF auf der Achse NRW-Berlin. Denn auch die Haltepolitik könnte sich ändern.

Ein schnelle Variante wäre sicherlich:

Köln -60- Dortmund -90- Hannover -90- Berlin (gesamt 4 h)

In Wuppertal und Bielefeld sollte man so oder so halten. Je nach Ausbau kann weiterhin in Hagen, Hamm, Wolfsburg und/oder B-Spandau gehalten werden, wobei diese Halte meiner Ansicht nach auch durch einen IC-Stundentakt abgedeckt werden könnten. Auf Berliner Stadtgebiet zwischen Spandau und Hbf lassen sich natürlich ganz einfach einige Minuten sparen, indem durch den Nord-Süd-Tunnel statt über die Stadtbahn fährt.

In Dortmund wäre eine Korrespondenz mit einer Linie von Hamburg möglich, sodass man nicht flügeln muss und trotzdem einen Stundentakt nach Wuppertal-Köln und nach Essen-Düsseldorf hat. Über Essen-Düsseldorf lässt sich Dortmund-Köln natürlich nicht in 1 h Kantenzeit schaffen, das ist die Aufgabe der Linie über Wuppertal.

Zwischen Dortmund und Hannover wäre sogar ein 30-min-Takt aus ICE und IC denkbar, bei dem die anfallenden Zwischenhalte gleichmäßig auf beide Stundentakte verteilt werden und beide gleich schnell sind. Dann würde der ICE im Vergleich zu heute öfters halten, der IC weniger. Um trotzdem auf eine Kantenzeit on 1,5 h zu kommen, setzt das einen stärkeren Ausbau voraus. Die andere Variante ist natürlich, dass der ICE deutlich weniger hält, so z.B. nur in Bielefeld, der IC alle Halte bedient und deutlich langsamer ist. Dafür reicht weniger Ausbau. Beide Variante ergeben dazu noch unterschiedliche Möglichkeiten für die ITF-Situation der Zwischenhalte. Nicht zuletzt kommt es auch auf die Einbindung der Linien in das System NRW an, wo sich verschiedenste Fernverkehrsachsen überlagern.

Auf dem Abschnitt Hannover-Berlin bietet sich aber Folgendes deutlich an:

ICE Hannover                      -90-                        Berlin(tief) - Südkreuz
IC  Hannover -30- Wolfsburg -30- Stendal -(60, Spandau, Zoo)- Berlin(oben) - Ostbf

gesamt: 1,5 h im ICE nonstop, 2 h im IC mit 4 Stops, beide möglichst Stundentakt

Die Möglichkeiten insgesamt sind aber vielfältig und es reicht nicht von einem Halt zum nächsten zu denken und jeden einzelnen Abschnitt mit Gewalt auf einen ITF-Wert zu bringen.

Wobei Hannover Hbf-Berlin Hbf durchaus in 85 min zu schaffen ist. Sind ja nur ca. 260 km


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