Fahrzeiten NIM (Allgemeines Forum)

Mario, Donnerstag, 01.03.2012, 15:38 (vor 5158 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Mario, Donnerstag, 01.03.2012, 15:42

Es ist nämlich unbefriedigend, dass man für die Fahrt von Ingolstadt nach München deutlich länger braucht als für die eigentlich längere Strecke Ingolstadt-Nürnberg. Inklusive aktuellem Bauzuschlag benötigt man derzeit mit dem ICE von Ingolstadt in die Landeshauptstadt München teilweise sogar stolze 51 (!) Minuten. Da ist ja sogar der Regionalexpress, zumindest der München-Nürnberg-Express schneller.

Nur kann man die 30min auf der ABS Ingolstadt-München nicht schaffen, selbst wenn sie an noch weitren Stellen auf 200km/h ausgebaut würde. Das ginge nur mit wirklich umfangreicheren Aus- und Neubauten wie z.B. die Abkürzung des großen Bogens über Rohrbach, eine schnellere Südausfahrt aus Ingolstadt entlang der A9 oder gar einer kompletten NBS entlang der A9.

Aber nichts destro trotz muss das langfristige Ziel ganz klar so aussehen:


  F---(30)---AB---(30)---WÜ---(30)---N
  |                                 /|
(30)                               /(30)
  |                               /  |
  Ma  /----------(90)------------/  In
  |  /                               |
(30)/                               (30)
  |/                                 |
  S---(30)---U----(30)---A----(30)---M


Gut, auch wenn wir uns hier jetzt sehr vom Thema ICx entfernen.

Der Zwischenhalt in Ingolstadt ist zweifellos erforderlich, aber auch machbar. Man benötigt nur eine kleine NBS zwischen Baar-Ebenhausen und Pfaffenhofen (Ilm) parallel zur Bundesautobahn 9, damit die ICEs nicht mehr den aktuellen Umweg über Rohrbach (siehe Streckenkarte Bayern) machen müssen, wo sie ja sowieso nicht halten. Alternativ wäre natürlich auch ein weiterer Ausbau der Strecke Petershausen-Rohrbach z. B. auf vmax 230 km/h möglich.

Ich bezweifle, ob eine kurze NBS Baar-Ebenhausen - Pfaffenhofen entlang der A9 oder 230km/h Ausbauten wirklich reichen, um die 30min mit Fahrzeitpuffer zu schaffen.

Ich würde eine mögliche 300km/h-NBS schon ab Oberstimm beginnen lassen, zur A9 hinschwenken und dann bei Ossenzhausen wieder auf die ABS schwenken. So hätte man schon direkt nach Ingolstadt eine spürbare Beschleunigung und später könnte irgendwann mal bei Ossenzhausen die NBS entlang der A9 bis München weitergeführt werden. Das in Kombination mit einer weiteren Geschwindigkeitssteigerung bis weiter nach Petershausen von z.B. 200km/h oder gar 230km/h statt 190km/h heute müsste dann für 30min reichen. Doch da die ABS hier jetzt schon besteht, ist der Zustand hier wohl für die nächsten 20-30 Jahre erstmal zementiert. Da der Abschnitt Ingolstadt-Rohrbach jedoch nur für 160km/h ausgebaut ist, wäre hier hingegen so eine NBS mittelfristig durchaus denkbar, wenn auch eher unrealistisch.


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