Was soll dieser IC-Eng eigentlich? (Allgemeines Forum)

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 08:12 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ist der ICx ein Schritt in die richtige Richtung oder ein neuer Zug, auf den man sich eher nicht freuen sollte? Es bestehen jedenfalls massive Zweifel. So heißt es in einem Artikel auf WELT Online:

Gegen die Hightech-Bahn ICE 3 ist der ICx geradezu ein Bummelzug, vieles ist kleiner, einfacher und sparsamer. Und weil die Kunden das zu spüren bekommen, hagelt es Kritik und Häme an der neuen Fernzugflotte, noch bevor Siemens die Serienfertigung begonnen hat. "Das einzig Gute am ICx ist, dass die Bahn endlich neue Fernzüge bestellt", ätzt Schienenverkehrsexperte Markus Hecht, der Professor an der Technischen Universität Berlin ist. "Wirtschaftliche Erwägungen, so nötig sie sind, dürfen nicht zu Einbußen beim Reisekomfort führen", warnt Karl-Peter Naumann, Chef des Fahrgastverbandes ProBahn. "Standards wie beim französischen TGV dürfen für uns kein Maßstab sein." Genau das fürchten Experten. In Branchenblättern und Internetforen wird über den "Sparzug" gespottet, den "IC-Eng", die "fahrende Sardinendose".

Auch ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass man die Höchstgeschwindigkeit des ICx bei 249 km/h abriegelt, um komische "Powercars" realiseren zu können, deren Sinn zweifelhaft ist. Wenn man den Antrieb beim ICx nicht wie bei ICE-T und ICE 3 auf die gesamte Fahrzeuglänge verteilen will, dann könnte man gleich beim herkömmlichen Konzept des ICE 1 mit seinen Triebköpfen bleiben.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf


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