Flügelung in Hamm -> ICE2 (Allgemeines Forum)

Felix, Göttingen, Donnerstag, 01.03.2012, 00:04 (vor 5152 Tagen) @ Sese

F_W = 6,26 + 3,92*(v / 100km/h) + 11,0*((v + delta_v) / 100 km/h). delta_v ist der Geschwindigkeitszuschlag, etwa für Wind. Die Gleichung liefert den Fahrwiderstand in kN.

Es sollte doch möglich sein, den Einfluß des Gegenwindes auch mit Schulphysik einigermaßen eingrenzen zu können, ohne eine Formel zuhilfe nehmen zu müssen, von der wir nicht nachvollziehen können, wie sie zustande kommt.

Nach meinem Verständnis setzt sich der Fahrwiderstand in der Ebene im Wesentlichen nur aus Rollwiderstand und Luftwiderstand zusammen und je höher die Geschwindigkeit, desto vernachlässigbarer wird der Rollwiderstand und so bleibt hauptsächlich nur der Luftwiderstand. Der steigt aber im Quadrat mit der Geschwindigkeit und deshalb habe ich Zweifel, ob die obige Formel so stimmen kann, denn dort taucht das Quadrat nicht auf.

Intuitiv scheint mir der Einfluß des Gegenwindes so zu sein, daß seine Geschwindigkeit zu der Fahrtgeschwindigkeit hinzuaddiert werden muß, wie es ja auch in Deiner Formel gemacht wird. Das heißt, bei 60 km/h Gegenwind ist es so, als müßte der Zug statt 230 km/h eine Geschwindigkeit von 290 km/h erreichen und halten.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum