Kein ECE-Bedarf nach Wien (Aktueller Betrieb)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 18.09.2021, 02:16 (vor 1661 Tagen) @ Pro Bahn Europa
bearbeitet von 218 466-1, Samstag, 18.09.2021, 02:19

Ein zweigleisiger Ausbau Über Memmingen würde jedoch die Streckenkapazität nicht nur verdoppeln sondern vervierfachen. Da wäre dann schon Platz für deutlich mehr Fern-, Nah- und Güterverkehr als heute.

Das geht sich trotzdem nicht mit dem NV aus. Das hatte ich hier einmal mit grafischem Fahrplan dargestellt. Die Fahrzeit zw. den Knoten Aulendorf und Memmingen geht sich mit allen Halten nicht aus, wenn man in Memmingen noch vor einem FV-Zug ankommen muss und erst nach einem FV-Zug abfahren kann. Der zweigleisige Ausbau (und die Elektrifizierung (Sigmaringen -) Aulendorf - Kisslegg) würde einmal die Widerherstellung des 2004 aufgegebenen, durchgehenden NV-Stundentakt ermöglichen, der ja heuer immernoch nicht umgesetzt werden kann. Es besteht nur alle 2h in Kisslegg Anschluss Ri. Auledorf. Der FV müsste dann noch aus dem Knoten Memmingen rausgenommen und um 30 Min. versetzt fahren, sodass man in und westlich von Memmingen ohne Überholung auskommt, um alle Halte zu bedienen.
Ansonsten würde nur noch die Streckenbegradigung Aichstetten - Memmingen via Illerbeuren helfen, aber der Zug ist mit der Elektrifizierung des Umwegs über Tannheim abgefahren.

Was ist einfacher und billiger: Weiterer Arlbergausbau zweispurig oder Doppelspurausbau im Allgäu ?

Ich würde den Arlberg bevorzugen, weil Lindau, Memmingen und Buchloe praktisch keine Fahrgäste nach Salzburg, Wien & Co bringen. Die könnte man an einer Hand abzählen sodass auch mit Allgäu-Ausbau die Durchbindung über München obsolete wäre bzw. nur von Durchfahren aus der Schweiz und Österreich genutzt werden würde.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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