Muß man das? (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Montag, 15.08.2016, 22:37 (vor 3530 Tagen) @ heineken

Muß man ein separates Hochspannungsnetz aufbauen? Dir wurde in diesem Thread doch bereits entgegnet, daß das auch mit Umformung aus dem Landesnetz funktioniert. Und heute auch notwendigerweise nicht mehr mit rotierenden Umformern. Gucke dich mal bei Spezialisten wie ABB um, was die an statischen Umrichtern inzwischen bauen! Wenn das nicht wirtschaftlich wäre, gäbe es bis heute bspw. keine HGÜ!

Jein... bei HGÜ werden sehr grosse Strommengen über sehr grosse Distanzen transportiert. Ich weiss nicht, ob viele relativ kleine Umformer mit simplen Transformatoren preislich konkurrieren können.

Unabhängig davon verbleibt der kleinere Vorteil, dass bei 25 kV die Unterwerke weiter auseinander sein dürfen als bei 15 kV.

Im Übrigen – das gilt primär für zusätzliche /Neu-Elektrifizierung – muß ein Landesnetz, welches man »mal eben mitbenutzt« auch die Kapazität haben. Welcher Netzbetreiber fährt hier denn unwirtschaftliche Vorratspolitik? Im Zweifelsfall müssten also sowieso neue Trassen gebaut werden.

Der Ausbau einer existierenden Hochspannungsleitung, wenn er denn nötig ist, ist einfacher und billiger als der Neubau einer weiteren.

Mich würde mal interessieren, wie sich die 50 Hz Apologeten eigentlich die Symmetrie vorstellen?

Im Detail kenne ich die Lösungen nicht, sie scheinen aber in anderen Ländern gut zu funktionieren.

Was bleibt nun von diesem Diskurs? PETT ist tot, Zusatzmasse durch 16,7 Hz Traktionstransformatoren selbst bei xEMU scheinbar in erträglichem Bereich, Betrieb von Zweifrequenzfahrzeugen im Grunde kein Problem (und hier haben ABB /Stadler sogar Vorteile mit ihren NV-Stromrichtern).

Ich habe ja nur auf eine Aussage von Oscar geantwortet, welche die Notwendigkeit der 25 kV-Ausrüstung von NL-Zügen bedauerte, und auf firefly's Voten für 15 kV.


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