Spassthread NBS Stuttgart - Zürich (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Samstag, 17.08.2013, 02:32 (vor 4618 Tagen) @ hfrik

Ad 1) Steiler als 3% im Fernverkehr ist nur die Strecke Köln-Frankfurt.

Na und?

Mit dem Erfolg dass dort ausschliesslich ICE 3 drauf dürfen, keine ICE1,2 keine Lokbespannten Fernzüge.

Ist auch nicht nötig. Bis "unsere" Trasse im besten Fall fertiggestellt wäre, verkehren längst keine ICE 1 und 2 mehr.

Die 25Promille auf der Strecke Stuttgart-Ulm wurden nicht umsonst gewählt, dort liegt in etwa die Schmerzgrenze.

Die Schmerzgrenze hängt vom Betriebskonzept ab. Bei Stg-Ulm sind u.a. auch leichte Güterzüge vorgesehen. Trotzdem erreichen die Steigungen 35 Promille. Für den HGV ist allerdings nicht vor allem dieer Wert entscheidend, sondern auch die absolute Höhendifferenz des Albaufstiegs.

Für den Tunnel bei Engen macht das aber wenig sinn, der wird nicht nennenswert

kürzer mit etwas mehr Steigung, dafür ist das Gelände zu ungünstig.
Die Autobahn schafft den Abschnitt ganz ohne Tunnel, bei Steigungen, die absolut auch für modernes Rollmaterial mit verteiltem Antrieb bewältigbar sind (6 % ?).

Bitte einfach mal in Google Earth richtig und mit Höhenprofil beplanen.

Höhenprofil hab ich natürlich auch, meine Meinung zu GE habe ich bereits geschildert.

- 34km statt 22km Tunnel ab Tuttlingen, also 87km insgesamt.

In D kenn ich mich zuwenig aus, in CH muss ich dir aber sagen, dass die von dir vorgesehenen offenen Abschnitte in dieser Form zu weiten Teilen keinerlei Chance auf Bewilligung haben (z.B. Talbrücke über die Thur).

Dafür noch gleich das Problem Zürich-Winterthur mit erschlagen, sowie die Verbindung Winterthur-Kreuzlingen wesentlich aufgebohrt, die wohl auch immer wieder in Diskussion ist (bei Verbidungsrampe bei Stein am Rhein)

Winterthur-Kreuzlingen ist kein Diskussionsthema, aber es stimmt, dass eine NBS Wintertur-Singen auch diese Verbindung aufwerten könnte - gilt aber für meine Variante genauso.

Und ich finde es keinen sehr guten Diskussionsstil, einfach zu behaupten eine Alternatve sei viel günstiger, wenn dies so nicht wirklich belegt ist.

Die Militärtrasse durchs Wutachtal exisitert ja bereits und müsste lediglich technisch neu ausgerüstet werden. Dies ist auf jeden Fall sehr viel günstiger als eine NBS. (Wenn du genau liest, kannst du allerdings feststellen, dass ich nicht "einfach behauptet", sondern vorsichtshalber noch eine Abschwächung eingebaut habe - dies (allein) deshalb, weil bei der Anbindung an die Gotthardlinie im Raum Brugg noch zwei kleine, aber möglicherweise nicht ganz einfache Detailfragen zu lösen wären - ändert aber wenig an der Gesamteinschätzung).


Hier mal ein Bild mit dem Höhenprofil für eine entlang der Autobahn geführte Trasse (mit sinnvolen Kurvenradien):

Der Autobahn zu folgen, macht nur Sinn, wenn man auch deren Steigungen mitmacht. Dass Güterzüge da nicht mehr mitkommen, hab ich ja gesagt - ist ein Nachteil, muss aber gegen die wesentlich günstigeren Erstellungskosten abgewogen werden.

Und für Güterzüge muss die Altstrecke erhalten bleiben die bei unter 2% abgebaut werden könnte (soweit Engen noch angebunden wird/ist).

Ob die wirklich abgebaut werden könnte, wäre dann noch zu prüfen - hängt u.a. auch davon ab, wie man HGV und langsame Güterzüge aneinander vorbeischaukelt.

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