Spassthread NBS Stuttgart - Zürich (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Montag, 12.08.2013, 22:58 (vor 4622 Tagen) @ hfrik

Naja, auch für durchschnittliche Fernverkehrszüge ist die grenze im Bereich 25-30 Promille, das löst die Probleme an diesem Punkt auch noch nicht.

Höchstens für lokbespannte (und eher schwach motorisierte) Züge. Grundsätzlich wird das Rollmaterial (im Rahmen des technisch möglichen) an die Gegebenheiten der Infrastruktur angepasst und nicht umgekehrt.

Da die gesamte Gäubahn sonst güterzugtauglich ist, und aktuell das steilste Stück zwischen Donautal und engen ist, ist hier als eine der Optimierungsoptionen der Bestandststrecke ein Basistunnel zwischen Donautal und engen im Gespräch.

Allein für Güterzüge Stuttgart-Singen/Konstanz/ev. Friedrichshafen würde eine solche Investition sich sicher nicht lohnen, d.h. die Güterzüge müssten in die Schweiz und wohl auch weiter nach Italien verkehren können. Die Problematik wurde ja oben bereits eingehend diskutiert. Auch wenn ich alternativen Güterverkehrs-Leitwegen nicht eine so kategorische Absage erteilen möchte wie Twindexx, bleibt doch festzuhalten, dass der Hauptteil des Gotthard-Zubringerverkehrs weiterhin via Basel verkehren wird. Die Gäubahn hat einfach das Handicap, dass man voll auf den Ballungsraum Zürich zufährt, in welchem nur sehr bedingt freie Kapazitäten für zusätzliche Güterzüge verfügbar sind. Es bräuchte also zuerst ein grossräumiges Konzept, bevor man einzelne Steigungsabschnitte zu saniern beginnt. Ein solches könnte ja dann ev. auch beinhalten, dass die Güterzüge vom Donautal über die bereits bestehende 10 Promille-Strecke ins Wutachtal und westlich an Zürich vorbeigeführt würden.

Weisst du Näheres zu diesen Basistunnel-Überlegungen bzw. zu den möglichen Neutrassierungen nördlich von Rottweil? Wäre ja auch eine interessante Alternative zur Albstadt-Trasse.

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