ICx oder Twindexx auf die NIM (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 27.02.2013, 03:53 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 27.02.2013, 03:56

Servus,

Bei den IC mit VT 612 gab es das auch schon

Hoppla, gibt's da auch Bilder von der Inneneinrichtung? Wo fährt das Teil?
Ich dachte, sowas fährt nur in Kroatien als Fernzug (ICN).

Das Teil ist inzwischen wieder Rot und fährt im normalen 612-Umlauf des BW Hof mit. Sie sind aber noch an der Nummer 612.4/612.9 erkennbar. 17 VT wurden damals umlackiert. Das war die Vogängerversion des FSX Nürnberg-Dresden als IC im Jahr 2004. Abgesehen von Schonbezügen an den Kopfstützen gab es keine Änderungen der Inneneinrichtung.

Bei einigen Leuten, die dort arbeiten, ist das wohl schon ungewöhnlich. Ich will da nicht weiter ins Detail gehen, gehört habe ich jedoch schon einiges à la «mir egal, was der andere tut».

Eine Alternative gab es 2006 auch nicht. Nur DB-Fernverkehr hatte geeignetes Material für den MüNüX, aber an DB-Regio verkaufen wollte man die IC-Wagen auch nicht.

Man müsste den Abstand beim ICx zwischen erstem und letzem Einstieg kennen, da die Türen an den Endwagen aber weit hinten sind, sind das mit Sicherheit weniger als 163 Meter.

Ich habe es in den Skizzen abgemessen:
Abstand Front - Erste Türe: ca. 7.8 m
Abstand Erste Türe - Letzte Türe (bei sechs Wagen): ca. 153.2 m

Danke. Damit hat man sogar knapp 10 Meter "Luft" zum Halten.


Wenn man das so sieht, dann passt es. Aber wie es überhaupt sein kann, dass bei einer modernen Anlage die planmässig dort haltenden Züge länger als die Perronkante sind, würde mich dann schon mal interessieren. Da müssen doch die Planer dieser Strecke ganz mächtig gepennt haben.

Das ist in DE mitterwile leider üblich. Z.B in Aichstetten (Strecke Memmingen-Kißlegg-Aulendorf) hat man die neuen Bahnsteige auch so kurz gebaut, dass die RE mit 4 n-Wagen gerade so hin passen. Die 218 steht bereits außerhalb des Bahnsteigs. Beim IC 119/119 in Meckenbeuren ist das ebenfalls so bei 8 Wagen.


Ihr dürft gerne eine andere Perronhöhe wählen (Österreich hat ebenfalls landesweit 550-mm-Perrons).
- Lindau Hbf (Reutin) sollte 550-mm-Perrons bekommen, oder?
- In Memmingen hat man sich mit den 760 mm zu sehr übernommen (wieviele Züge mit 760-mm-Einstiegen halten dort?).

Das passt zu den jetzigen EC und zu den RE mit n-Wagen und 612.

- Buchloe hat an Gleis 2 und 3 einen 550-mm-Perron (wofür der Perron der Gleise 4 und 5 unbedingt höher sein musste, erschliesst sich mir auch nicht).
- In München Hbf hat man wohl keine andere Wahl als die Stufe hinzunehmen.

Ich sehe den ersten Zeitungsartikel, in dem diesbezüglich uber die neuen Züge gemeckert wird schon kommen.

Diese Hublifte helfen auch bei den EC-Halten nichts, da diese nicht hinunter heben können, nur nach oben.

Bei den EC kann man notfalls mit Hilfe des ZuB rein und raus kommen. Beim MüNüX wäre das ein untragbarer Zustand. Wenn man da keinegescheite Kösung für den Twindexx findet, die die Kosten nicht in die Höhe treibt, sieht es schlecht aus für den Zuschlag von DB-Regio. Da braucht man Hublifte im Zug, um den Rollstuhl nach oben zu heben, allerdings dürfte das eine umstädliche Konstrukion sein.

Der ICx bekommt pro Fahrzeugseite einen Hublift direkt eingebaut.

Das ist ein wichtiger Vorteil. damit ist er auf jeden Fall Barrierefrei, wobei er das bei 76 cm ohnehin ist.

Die Barrierefreiheit ist bei richtiger Umsetzung eine gute Idee. In Deutschland macht man sich nur das Leben zusätzlich komplizierter, in dem bei neuen Perronanlagen keine einheitliche Höhe zur Anwendung kommt. In der Schweiz muss bis 2022/2023 die vollständige Barrierefreiheit hergestellt sein.
Das kommt dann nicht nur den Behinderten zugute, sondern beispielsweise auch Leuten mit Kinderwagen. Wegen der einfacheren Ein- und Aussteigemöglichkeiten reduzieren sich zudem die Fahrgastwechselzeiten. Dadurch sind entweder Fahrzeitverkürzungen oder zusätzliche Fahrplanstabilität möglich (oder von beidem etwas).
Bei richtiger Umsetzung ist so eine Barrierefreiheit auch ein bahnbetrieblicher Vorteil und deshalb kein Schmarrn.

Dazu müsste man aber sämtliche Stationen einheitlich umbauen. Richtig umsetzen kann man das eigentlich nur innerhalb von S-Bahn netzen und auf Strecken, die nur von Fahrzeugen mit gleicher Einstiegshöhe befahren werden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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