Twindexx als MNX/RE200/250 (Allgemeines Forum)

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 22.02.2013, 01:37 (vor 4795 Tagen) @ Henrik

Hoi,

neu konstruieren muss man sowieso.

Nein, dass muss man eben nicht, wenn man eine vorhandene Konstruktion als Grundlage nutzt.

Ich bin nicht derjenige hier, der ein NV-Fahrzeug im Stile des ICx forciert.^^
Es muss da grundsätzlich abgewogen werden - und dabei könnte es sein, dass der eine Meter dann gar nicht mal so sehr entscheidend wäre.

Es ist beim Wagenkasten erstmal grundsätzlich egal, ob es ein FV- oder RV-Fahrzeug ist, die Anforderungen an die Druckfestigkeit sind dieselben. Wenn Du einen Meter wegnimmst, dann hast Du einfach einen erhöhten Konstruktionsaufwand. Wenn Du eine bestehende druckfeste Konstruktion ohne Änderungen als Grundlage übernimmst, entfällt hingegen dieser Aufwand. Wie der Zug dann eingerichtet wird, ist dann ein anderes Thema.
Bei maximal zehn Zügen, die ausgeschrieben wurden, wären die One-Off-Kosten pro einzelnen Zug verhältnismässig hoch. Irgendwo muss das für DB-Regio und die BEG auch bezahlbar bleiben.

Aber wenn ein grundlegender Denkfehler hinter dieser falschen Formulierung steckt, dann ist das sehr wohl recht elementar - wäre nicht das erste Mal hier.

Das ist keinesfalls ein Denkfehler meinerseits, nur eine etwas ungenaue Formulierung. Leute, die sowas korrigieren, nennt man auch «Tüpflischiisser». ;-)

Der Bestand der Begrenzung ist nunmal kleiner als nach EBO.

Deshalb macht man in der Schweiz gleich den Schritt vorwärts und baut für Dostos gleich auf EBV 2 aus. EBV 2 ist deutlich grosszügiger als G2, weshalb Schweizer Doppelstockzüge auch deutlich mehr Platz im Oberdeck bieten als deutsche. Es gibt bis dato keinen einzigen Dosto mit deutscher Zulassung, der in Sachen Platz im Oberdeck an einen SBB-IC2000 herankommt.

Neu gebaut wird in Deutschland nach GC - schon lange, s.o.

Und in der Schweiz nach EBV 4 (Eckhöhe 4.20 m), das nimmt sich also nichts.

Du kannst es in der Literatur selbst nachlesen - wie jeder andere auch.
Es als Blödsinn zu bezeichnen hilft da nicht drüber hinweg.

Ich kenne die Materie, vielleicht würdest Du dich aber mal darin reinlesen?
Das Schweizer Lichtraumprofil für Dostos ist deutlich grosszügiger als das deutsche, das ist ein eindeutiger Fakt!

natürlich gibt es Lichtraumprofile die grösser sind als G2,
aber G2 als "sehr eng" zu bezeichnen ist nun wirklich "Blödsinn", s.o.

Das ist keinesfalls Blödsinn. Fahre nach Berlin, steige in einen ODEG-KISS und teste das Oberdeck. Wenn Du dann noch sagst, G2 wäre nicht eng, liebst Du wohl sehr enge Räume.

Es ging hier um den Einsatz von Zügen auf dem Deutschen Streckennetz, speziell HGV-Strecken-fähigen & in Doppelstockversion.

Und diese haben nach EBA das G2 einzuhalten. Alles, was grosszügiger ist, benötigt eine Ausnahmegenehmigung. Da hilft es dir also wenig, wenn theoretisch GC vorhanden wäre, aber keine Ausnahmegenehmigung erhältlich war.

Und da zählt nunmal die in der Literatur nachlesbare Übersicht, dass die Begrenzung in der Schweiz kleiner ist als nach EBO

Du kannst diesen Käse noch so oft wiederholen, es wird dadurch nicht richtiger! Bitte lies Dich selbst erstmal ins Thema ein, Danke!

Es ist nunmal Tatsache, dass in Deutschland alles was grösser als G2 ist, eine aufwendige Sondergenehmigung benötigt, die zudem nichtmal jeder bekommt. Gleichzeitig kann für die Schweiz ein Dosto nach dem deutlich grösseren Profil EBV 2 ohne irgendeine Sondergenehmigung gebaut werden.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.


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