ICx oder Twindexx auf die NIM (Allgemeines Forum)

Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 27.02.2013, 02:24 (vor 4786 Tagen) @ 218 466-1

Hoi,

Bei den IC mit VT 612 gab es das auch schon

Hoppla, gibt's da auch Bilder von der Inneneinrichtung? Wo fährt das Teil?
Ich dachte, sowas fährt nur in Kroatien als Fernzug (ICN).

und beim aktuellen MüNüX, dessen Wagen bei DB-Fernverkehr in Dortmund stationiert sind. Die DB-Fernverkehr/DB-Regio Zusammenarbeit ist also nichts ungewöhnliches.

Bei einigen Leuten, die dort arbeiten, ist das wohl schon ungewöhnlich. Ich will da nicht weiter ins Detail gehen, gehört habe ich jedoch schon einiges à la «mir egal, was der andere tut».

Man müsste den Abstand beim ICx zwischen erstem und letzem Einstieg kennen, da die Türen an den Endwagen aber weit hinten sind, sind das mit Sicherheit weniger als 163 Meter.

Ich habe es in den Skizzen abgemessen:
Abstand Front - Erste Türe: ca. 7.8 m
Abstand Erste Türe - Letzte Türe (bei sechs Wagen): ca. 153.2 m

Wenn man das so sieht, dann passt es. Aber wie es überhaupt sein kann, dass bei einer modernen Anlage die planmässig dort haltenden Züge länger als die Perronkante sind, würde mich dann schon mal interessieren. Da müssen doch die Planer dieser Strecke ganz mächtig gepennt haben.

Ich kenne das von den 650 in Ulm. Angenehm ist das nicht gerade.

Ihr dürft gerne eine andere Perronhöhe wählen (Österreich hat ebenfalls landesweit 550-mm-Perrons).
- Lindau Hbf (Reutin) sollte 550-mm-Perrons bekommen, oder?
- In Memmingen hat man sich mit den 760 mm zu sehr übernommen (wieviele Züge mit 760-mm-Einstiegen halten dort?).
- Buchloe hat an Gleis 2 und 3 einen 550-mm-Perron (wofür der Perron der Gleise 4 und 5 unbedingt höher sein musste, erschliesst sich mir auch nicht).
- In München Hbf hat man wohl keine andere Wahl als die Stufe hinzunehmen.

Bei den EC-Halten gibt es Hublifte vor Ort, jedoch nicht u.a. in Kinding und Allersberg.

Diese Hublifte helfen auch bei den EC-Halten nichts, da diese nicht hinunter heben können, nur nach oben.
Der ICx bekommt pro Fahrzeugseite einen Hublift direkt eingebaut.

Überhaupt ist das "Barrierefrei" ein Schmarrn denn zu viele alte Bahnsteige, haben unterschiedliche Höhen.

Die Barrierefreiheit ist bei richtiger Umsetzung eine gute Idee. In Deutschland macht man sich nur das Leben zusätzlich komplizierter, in dem bei neuen Perronanlagen keine einheitliche Höhe zur Anwendung kommt. In der Schweiz muss bis 2022/2023 die vollständige Barrierefreiheit hergestellt sein.
Das kommt dann nicht nur den Behinderten zugute, sondern beispielsweise auch Leuten mit Kinderwagen. Wegen der einfacheren Ein- und Aussteigemöglichkeiten reduzieren sich zudem die Fahrgastwechselzeiten. Dadurch sind entweder Fahrzeitverkürzungen oder zusätzliche Fahrplanstabilität möglich (oder von beidem etwas).

Bei richtiger Umsetzung ist so eine Barrierefreiheit auch ein bahnbetrieblicher Vorteil und deshalb kein Schmarrn.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.


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