Die entscheidene Frage ist noch unbeantwortet! (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 28.01.2013, 00:18 (vor 4817 Tagen) @ lokuloi
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 28.01.2013, 00:21

Also ein Umstieg (mehr), würde ich schon mal opfern nennen. Die 12 Minuten stimmen natürlich auch nicht. Es sind 20 Minuten. Die ICEs verlassen München um xx:28, die Karlsruher ICs um xx:47.

Ankunft München IC '11 ICE '28. = 17 Minuten. (Wegen der inzwischen größeren Fahrzeitreserven der ICE.)


Nicht umsonst hat die Bahn nur kurze Zeit nach Einstellung des IRs München - Karlsruhe den entsprechenden IC wieder eingeführt. Da werden schon ein paar abgesprungen sein. Ich bin dann öfters über Mannheim gefahren, und andere abenteuerliche Verbindungen über Heidelberg, die es heute für meine Verbindung beide nicht mehr gibt. Sinnvoll ist das aber nicht.

Die Einstellung der IR war generell falsch, aber das ist ein anderes Thema.

während die Verbindung Karlsruhe-Ingolstadt-Regensburg-Passau gar nicht existiert.


Natürlich exisistiert sie. Mit Umstieg in Augsburg bzw. Nürnberg.

Genauso existiert dann die Verbindung München-Karlsruhe. Mit Umstieg in Ulm.


Karlsruhe - Ingolstadt mit deinem IC, dessen Fahrzeiten hier ja doch zumindest nicht unumstritten sind: 3:11.

Die sind doch geklärt. Mir dem Kreuzungsbahnhof Thaldorf-Weltenburg geht sich das locker aus, sogar mit Fahrzeitreserven.
Anders als die Elektrifizierung der Paartalbahn und die komplette Umstellung sämmticher Fahrpläne für einen 30-Minuten-Takt Stuttgart-München und aller Zulaufstrecken in Ulm, wird dieser Bahnhof tatsächlich gebaut. Da frage ich mich schon, was realistischer ist.

Heute tatsächlich mit Umstieg in Augsburg: 3:38. Das sind auch "nur" 27 Minuten und ein Umstieg mehr. Allerdings sind die 27 Mintuen realisischer Weise eher 20. Also die gleiche Siutation, wie deine Verschlechterung von München - Karsruhe.

Zwischen 19 und 27 Minuten (= fast eine halbe Stunde) ist ein Unterschied.


Und jetzt rechnen wir uns doch mal das Verhältnis des Potentials von KA - M und KA - IN aus! Welche Verbindung biete ich dann 20 Minuten schneller und ohne Umstiegen an, und welche langsamer mit Umsteigen!?

Ganz klar: Stuttgart-Ingolstadt. Und Du vergisst Regensburg und Passau, sowie den Anschluss Richtung Nürnberg (auch von Ulm aus).
Wenn Karlsruhe-München ach so wichtig ist (was die Auslastung aber nicht bestätigt), dann könnte man auch die IC L62 (eine Stunde versetzt) (Basel-)Karlsruhe-Stuttgart-München-Salzburg fahren lassen und dafür die IC aus Nürnberg und Frankfurt in Stuttgart enden lassen, zumal die ICE Frankfurt-München schneller und ebenfalls Direkt sind.
Stuttgart-Nürnberg wird mit S21 ohnehin auf die Gäubahn-IC aus Zürich umgestellt.


Karlsruhe - Regensburg sind bei dir 4:13, realistischer auf dem Laufweg eher irgendwo in der Nähe von 4:30. Heute mit Umstieg in Nürnberg in 4:19. Wer sollte den da bitte Deinen Zug nutzen?

4:13 ist realistisch. Wie kommst Du auf 4:30?


Ingolstadt und Regensburg sind Deutschlandweit gesehen einfach zu klein (Nr. 58 und 56 in Deutschland) für Direktverbindungen in andere kleine Städte (in die großen Städte Berlin und Hamburg gibt's ja durchaus Direktverbindungen)

Entscheidend ist die Erreichbarkeit. Es gibt noch kleinere Städte mit wesentlich mehr Fernverkeht. Das Umstiegspotential in Ingolstadt zur NIM lässt Du auch völlig außer Acht.


Was hingegen auf Bayern bezogen fehlt ist eine Direktverbindung Augsburg - Regensburg (nr 3 und 4 in Bayern)

Die schnellste Variante dafür wäre m.E. via München Landshut, wobei die Bedeutung von Augsburg hier generell übertrieben wird.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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