Einspruch abgelehnt! (Allgemeines Forum)

Christian_S, Samstag, 26.01.2013, 17:17 (vor 4824 Tagen) @ 218 466-1


Nein. Die nutzen überwiegend das Auto, weil es keine sinnvolle Bahnverbindung gibt. Stuttgart-Ingolstadt dauert via Nürnberg fast 3 Stunden, man muss umsteigen und die Verbindung besteht nur zweistüdlich. Absolut unakzeptabel!

Das meinst Du, die Anzahl der Umsteiger in Nürnberg sagt etwas anderes. Zumal es zwar kilometermäßig weiter ist, zeitlich sich aber auch mit diesen fiktiven IC nicht großartig verkürzen wurde.

Auto? Schonmal auf die Karte geschaut? Stuttgart-Ingolstadt ist mit dem Auto auch nicht direkt über Autobahnen erreichbar, sondern man muss entweder den Umweg über Heilbronn und Nürnberg nehmen oder wahlweise die oft sehr volle A8 bis Augsburg und dann über die Bundesstraße weiter.


Welche Fernverkehrstakte? Die ICE L41 würden wegen dem Halt in Ingolstadt in München ca. 5 Minuten früher abfahren bzw. 5 Minuten später dort ankommen, wobei die Strecke nach dem abgeschlossenen Ausbau schneller wird. Insofern ändert sich dort nichts.
Die Fahrgäste der L60 zwischen Ulm und München können auf die ICE L11 ausweichen und mit der Auslastung ist das auch möglich.

Ach, da willst Du IC-Fahrgäste auf den ICE zwingen ...

Bleiben noch IC 118, 2013 und 2011, die in Stuttgart 2 Minuten früher oder 4 Minuten später ankommen müssten. Weitere Änderungen im FV-Netz sehe ich nicht.

In beide Richtungen, je nach Tageszeit betrachtet hat dies enorme Auswirkungen.

Auch nicht beim NV. Lediglich die ag Ulm-Regensburg müssten wegen IC-Kreuzungen angepasst werden, aber sowohl die Ankuft bzw. Abfahrt in Ulm, als auch der Aufenthalt in Donauwörth lassen dazu jede Menge Spielraum. Die DIEX würden zw. Plattling und Passau wie beinden ICE L91 kurz davor bzw. kurz dahinter fahren. Ansonsten wären nur Anpassungen bei der S-Bahn in Bruchsal und bei den RE Mosbach=Neckarelz-Stuttgat-Ulm um jeweils eine Minute erforderlich.

Und genau daran dürfte es scheitern, weil Du damit ganze Verbindungsketten zerstören würdest.

Der Vorschlag mit den as von naseweiß (30 Min. Takt as/ag, Verlegung der ICE L11 und L42 und IC L60 und L62 um jeweils 15 Minuten nach vorne oder nach hinten) sieht weitaus größere und vor S21 unrealistische Änderungen vor.

Das stimmt, ändert aber nicht daran, das es bei Deinem Vorhaben auch zu einigen Änderungen kommen müsste, die nicht sehr vorteilhaft für viele Betroffene wären. Das alles nur wegen einer Handvoll Direkt-Reisender von Baden-Württemberg nach Ingolstadt und Kehlheim?


Und überhaupt: Warum soll der Verbleib der IC L60 Ulm-Augsburg-München (mit den zeitnahen ICE L11) besser sein, als die Verlegung der IC L60 Ulm-Donauwörth-Ingolstadt-Regensburg-Passau?

Weil dort einfach wesentlich größere Nachfrage besteht.

Bedenke: Die mal geplante IR-Linie Passau-Landshut-München-Garmisch wurde nie eingeführt. Warum wohl?

Die frühere IR-Linie Leipzig-Nordhausen-Göttingen-Hamburg wurde nach kurzer Zeit (war 1995 etwa) wieder eingestellt. Warum wohl? Potential für Leipzig/Halle-Göttingen gibt es sicher, wäre ein ähnlicher Vergleich wie Karlsruhe/Stuttgart-Ingolstadt.


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