Schnellzug Donautal, 30-min-Takt, ITF-Knoten (Allgemeines Forum)

naseweiß, Mittwoch, 23.01.2013, 13:38 (vor 4825 Tagen) @ 218 466-1

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Damit der Donautal-Schnellzug ('RE') auch unter Woche fahren kann würde ich einen 30-min-Takt vorschlagen. RE und RB würden die Gesamtstrecke ab Ulm je zweistündlich befahren, bei Ulm sich zum Stundentakt annähernd. Dazu kämen Verstärker-Takte für den jeweiligen Stundentakt, je zweistündlich RB ab/bis Donauwörth und RE ab/bis Neuburg. Zur HVZ kann somit im Bereich Ingolstadt ein 30-min-Takt angeboten werden. Die Verstärker-RE fahren nur bis Neuburg um dort die Kurzwende (an 54', ab 06') zu vollziehen, könnten aber bei einem Umlauf mehr auch bis Donauwörth weitergeführt werden, zusätzliche Kreuzung mit RB in Rain.

Kantenzeiten:
RE Ulm(45>/<15) - Günzburg(ca. 00) - Donauwörth(45>/<15) - Ingolstadt(30) - Regensburg(30)
RB Ulm(45>/<15) - Günzburg(ca. 00) - Donauwörth(00) - Ingolstadt(00) - Regensburg(15>/<45)

Der Fahrplan ist als Vereinfachung 00-symmetrisch gehalten. D.h. für Ingolstadt:
- aus/in Richtung Ulm: an RE 24', RB 54' -> ab RE 36', RB 06'
- aus/in Richtung Regensburg: ab RE 34', RB 04' -> an RE 26', RB 56'

Da verbirgt sich das größte Problem. Die Ankunft/Abfahrt aus/in Richtung Regensburg ist zu nahe an den Knoten (4 min vor/nach der Knotenzeit). Grund ist die gewünschte Zugkreuzung in Abensberg. Folge ist der eventuelle, einseitige Anschlussverlust an die ICE, die im Ingolstädter Knoten halten. Diese können wegen der zu langen Fahrzeit Nürnberg-Ingolstadt (t > 27 min bei vmax < 300 km/h) eventuell nicht die genaue Knotenlage (an/ab 29/31 oder 59/01) in Ingolstadt einhalten, wenn sie auch in Nürnberg die genaue Knotenlage haben sollen. Sie kommen somit aus Nürnberg zu spät an und fahren dorthin zu früh ab, als dass die Anschlussbeziehung Nürnberg<->Regensburg klappt. Die drei anderen Möglichkeiten, Regensburg<->München sowie Donauwörth<->München/Nürnberg, sollten dagegen einfacher klappen, außer natürlich die ICE verkehrten arg weit weg von der Knotenzeit.

Die Kreuzungen wie heute in Neustadt statt in Abendsberg abzuhalten, verändert die Zeitlage nach Regensburg zu stark, sodass dort die RE nicht mehr den 30er-Knoten erreichen. Der 30er-Knoten Regensburg sollte die Anschlüsse ICE Passau-Wien, 'Schnellzüge' Landshut-München und 'Schnellzüge' Schwandorf-Hof/Prag bieten. Deswegen habe ich auch für die RE keine Halte in Sinzing und Prüfening vorgesehen. Als Lösung müssten zweigleisige Kreuzugsabschnitte von Abendsberg westwärts (00/30er-Kreuzung) und von Ernsgarden westwärts (15/45er-Kreuzung) gebaut werden. Dann kann man in Ingolstadt später abfahren und kommt früher an, sodass die Umsteigezeit reicht.

Nebenbei bin ich auf Stuttgart-Ulm auch von einem 30-min-Takt ausgegangen, was ich sowieso als Notwendigkeit ansehe, wie schon erwähnt. So erreichen unsere Donautalzüge (Stundentakt RE/RB) im Ulm mit an/ab 10/50 einen 6-min-Anschluss an den IC-Stundentakt (L60/32 bzw. L62), an/ab 44/16. Um 30 min versetzt dann die ICE und die Fugger-RB Ulm-Augsburg-München.

Für die Reise Stuttgart-Ingolstadt ergibt sich eine Fahrzeit von 02:37 h, praktisch dasselbe wie heute mit dem am Wochenende verkehrenden Schnellzug-2h-Takt und ICE ab Ulm.

Gruß, naseweiß

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