Donautal-IC ja/nein (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 25.01.2013, 02:57 (vor 4820 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 25.01.2013, 03:02

Gerade die Waldbahn ist doch ein nicht zu unterschätzender Zu- und Abbringer für den West-Ost-Fernverkehr. Fährt man an diesem Knoten vorbei (also verpasst ihn zeitlich), schadet das der Auslastung erheblich.

Bisher gibt es den Stundentakt noch nicht, aber es ist klar, dass sowohl der 00er Knoten in Plattling, als auch der Anschluss zum 30er Knoten in Nürnberg erreicht werden müssen.


Der IC würde, wenn er denn in Regensburg Anschluss zum RE nach Nürnberg hätte, sich dort zu 90% leeren. Richtung Ingolstadt besteht einfach kein genügender Bedarf, denn kann eine einzelne Stadt der Größe Ingolstadts auch nicht aufbringen.

Ich darf an die unschlagbar kürze Verbindung Ulm-Ingolstadt-Nürnberg 2h 7 Min. und die Direktverbindung Stuttgart-Ingolstadt in 2h 24 Min. erinnern. Kehlheim und Neuburg werden komplett unterschlagen.

Alles weitere ist eher uninteressant, da Donauwörth zu wenig eigenes Potential hat und dann eigentlich nur noch die Relation Passau/Regensburg-Ulm übrig bliebe, wo die Nachfrage für eine eigene Linie sicher auch nicht ausreicht. Stuttgart und alles westlich davon hat mit den guten und auch sehr zuverlässigen Verbindungen über Nürnberg eine kaum zu kritisierende Anbindung an Ostbayern.

Diese sind mit Umstiegen zu unattrakiv. Stuttgart-Ingolstadt fährt niemand mit der Bahn, solange sich das nicht ändert und überhaupt nut 2h-Takt (via Aalen) besteht.

Fassen wir zusammen. Man braucht:

Alles ohne großen Aufwand und ohne umfangreiche Fahrplanänderungen umsetzbar.
Dann hat man:

Wenn das kein Potential haben soll, dann weiß ich nicht was Potential überhaupt ist.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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