Augsburg vs. NIM im Fernverkehr (Allgemeines Forum)

naseweiß, Samstag, 19.01.2013, 13:45 (vor 4826 Tagen) @ caboruivo

Korrespondenz 25/41
L41 alternierend Nürnberg-Augsburg-Pasing-München und Nürnberg-Ingolstadt-München
L25 alternierend Nürnberg-Augsburg-Pasing-München und Nürnberg-Ingolstadt-München
L28 immer via NIM, entweder immer nonstop oder immer mit Halt in Ingolstadt

Genau das wäre der Fall. Eine L41 im 2h-Takt über Augsburg ist aber Unsinn, da die L41 zur schnellen Verbindung von München nach Frankfurt und Köln fährt. Von Augsburg nach Frankfurt und Köln kann man schneller und besser schon über Stuttgart fahren, L42 (und L32) Richtung Köln, L11 und L62 Richtung Frankfurt, also viel Angebot.

Augsburg braucht die Anbindung nach Norden, also nach Berlin (L28) und Hamburg (L25).

Korrespondenz 25/28
L25 alternierend Nürnberg-Augsburg-Pasing-München und Nürnberg-Ingolstadt-München
L28 alternierend Nürnberg-Augsburg-Pasing-München und Nürnberg-Ingolstadt-München
L41 immer via NIM, entweder immer nonstop oder immer mit Halt in Ingolstadt

Genauso könnte es heute sein, wenn es nicht die vielen Taktlücken und Abweichungen gäbe. Siehe hier obere Reihe.

Auf Züge via Ansbach wäre zu verzichten.

Da es noch die L91 Dortmund-Wien gibt, könnte heute die L28.2 sogar Würzburg-Augsburg über Ansbach fahren. In der Tat kann man aber über Nürnberg fahren und so die Stundentakte Hamburg-Nürnberg und Nürnberg-Augsburg herstellen. Es ist nur ca. 10-15 min langsamer.

Aber 2017 geht es leider nicht mehr, da die Thüringer den 30er-Knoten Erfurt durchgesetzt haben. Dann ginge nur Korrespondenz L25/41, dein erster Fall.

Natürlich wäre zu evaluieren, welche Direktverbindungen gewünscht wären: Hamburg, Berlin oder NRW. Für Augsburg gäbe es ja noch die Möglichkeiten, Direktverbindungen nach NRW oder Hamburg auch via Stuttgart anzubieten...

Siehe oben. Nach NRW (und Frankfurt) ja. Nach Hamburg ist es zu umwegig und zu langsam, deswegen L28 möglichst über Augsburg, nicht L41. Das passt aber nicht mit dem Stundentakt Nürnberg-Augsburg und dem 30-min-Takt Nürnberg-München.

Sollte das nicht genügen, wären alternative Konzepte wie der Ausbau von MNX oder AFX vonnöten.

Das wird nicht die Wunschlösung der Augsburger sein, da man in Deutschland viel Wert auf Direktverbindungen legt. Für die Allgäuer, die auch einen Teil der Fernverkehrsfahrgäste ab Augsburg nach Norden darstellen sollten, ist ein durchgehender AFX bis Nürnberg aber nicht schlecht. Die müssen sowieso einmal umsteigen, halt in Nürnberg statt Augsburg. Und alle die, die nur bis Nürnberg wollen (oder dort nochmal umsteig, z.B. in den FSX), haben mit dem AFX einen Direktzug.

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