Korrespondenz Mannheim <-> Erfurt (Allgemeines Forum)

naseweiß, Freitag, 16.01.2015, 10:55 (vor 4101 Tagen) @ L.Willms

Sowas wie die Korrespondenzhalte des IC-Netzes in Mannheim und Würzburg, wo zwei Linien sich schneiden, die jeweils auf unterschiedelichen Strecken in diesem Knotenbahnhof einfahren, und diesen wieder verlassen, ist mit der Strecke Erfurt - Halle/Leipzig nicht machbar, weil da Züge aus Frankfurt und aus Nürnberg nach Berlin und nach Dresden (oder Magdeburg) für ca. eine halbe Stunde dieselben Gleise benutzen, und deswegen einen gewissen Abstand halte müssen.

Im Fall Mannheim fahren die L42/43 NRW-Basel/München und L11/12 Berlin-Basel/München sogar ca. 45 min auf der gleichen Strecke hintereinander, nämlich von Zeppelinheim (bei Frankfurt-Flughafen) bis zum Abzw. Saalbach (bei Bruchsal). Im Falle Erfurt könnte man immerhin auf der Westseite parallel ein- und ausfahren und muss nur auf der Ostseite die Zugfolge beachten.

Und im Falle Würzburg muss man ab Abzw. Rohrbach (bei Gemünden) hintereinander fahren.

Ein bahnsteiggleiches Umsteigen zwischen zur selben Zeit haltenden Zügen ist damit nur mit signifikantem Zeitverlust für den einen oder den anderen Zug möglich.

Die L43 (Frankflug-Karlsruhe) hält ca. 12 min in Mannheim und lässt sich dabei von der L11 (Frankfurt-Stuttgart) überholen. Das wird zwar kritisiert, hält aber niemanden davon ab, die Züge zu benutzen. Ärgerlicher ist dagegen, wenn die Korrespondenz aufgrund von Unpünktlichkeit verpasst wird.

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