Betriebskonzept ohne deutsche Teilung in den 1980er (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Freitag, 16.01.2015, 08:05 (vor 4101 Tagen) @ L.Willms
bearbeitet von ICE-T-Fan, Freitag, 16.01.2015, 08:06

Das ist aber was völlig andres als dies bescheuerte "Jena muß, aber Göttingen darf nicht".

In Jena hält maximal ein Fernzug pro Stunde und Richtung, in Göttingen halten dreieinhalb (L11/12, L20/22, L25, L26) Fernzüge pro Stunde und Richtung. Das ist nicht vergleichbar.
Würde man in Göttingen nur eine Linie streichen blieben noch 2,5 Züge pro Stunde und Richtung, in Jena wäre der Fernverkehr damit ganz erledigt.

Nach meiner Meinung könnten die Linien 20/22 analog zu Fulda auch in Göttingen durch fahren. Mit der Linie 25 hat Göttingen dann immer noch einen Stundentakt nach Hannover und mit der Linie 26 sogar noch alle zwei Stunden einen zusätzlichen Zug.
Kassel war bisher immer ein zentraler Umsteigeknoten von Berlin über Kassel nach Würzburg und München. Das wird sich mit der neuen Strecke über Erfurt erledigt haben. Nichtsdestotrotz hat Kassel mit 200.000 Einwohner + Umland + Zufahrt von Marburg, Paderborn, Eisenach und Nordhausen durchaus genügend Fahrgastpotential Richtung Hannover.

Nach meiner Meinung hätte man damals, hätte es die Teilung nicht gegeben, eine NBS Kassel-Marburg (Ausschleifung)-Gießen (Ausschleifung)-Frankfurt bauen sollen.

Dann hätte man im Stundentakt die Linie 26 in Gießen, Marburg, Kassel und Göttingen halten lassen könnten, die Linien 20/22 als Hannover-Frankfurt-Sprinter durchfahren lassen. Die Linien 12 in der HVZ mit Halt in Gießen, Marburg und Göttingen, die Linie 11 über Erfurt.

Die zweite NBS wäre eine liegende Y-Trassen gewesen:

Frankfurt - Aschaffenburg (Ausschleifung) - Würzburg-Nürnberg mit Ast Frankfurt-Fulda (Ausschleifung) -Hersfeld (Ausschleifung) - Eisenach

Die Linie 11 zweistündlich mit Halt in Fulda und Eisenach weiter nach Halle und Berlin
Die Linie 15 zweistündlich non-stop von Frankfurt nach Erfurt und weiter über Halle nach Berlin
Die Linie 41 zweistündlich non-stop von Frankfurt nach Nürnberg und dort weiter nach München.
Die Linie 41 zweistündlich mit Halt in Hanau, Aschaffenburg, Würzburg und Ingolstadt von Frankfurt über Nürnberg nach München.
Die Linie 50 zweistündlich mit Halt in Hanau, Fulda, Hersfeld und Eisenach weiter nach Leipzig und Dresden.
Die Linie 66 zweistündlich mit Halt in Aschaffenburg, Würzburg und Ingolstadt von Frankfurt über Nürnberg nach München.
Die Linie 91 zweistündlich non-stop von Frankfurt nach Nürnberg und dort weiter nach Wien


Die Linie 25 Hamburg-Hannover-München wäre dann von Hannover bis Göttingen über die erste NBS geführt worden dann über eine ABS Göttingen-Eichenberg, NBS Eichenberg-Neudietendorf in die NBS Erfurt-Coburg (Ausschleifung). Halt der Linie 25 in Hamburg, Hannover, Göttingen, Coburg/Bamberg, Nürnberg und direkt nach München.
Die Linie 28 Hamburg-Berlin-München mit Halt in Hamburg, Berlin, Halle/Leipzig (im Wechsel), Erfurt, Coburg/Bamberg, Nürnberg, Ingolstadt, München
Die Linie 61 dann Dresden-Leipzig-Erfurt-Coburg-Bamberg-Erlangen-Nürnberg-Stuttgart.
Die Linie 91 zweistündlich Hamburg-Berlin-Leipzig-Erfurt-Nürnberg-Wien.


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