NBS Würzburg – Nürnberg (überlastete Strecke), Anmerkungen (Allgemeines Forum)

naseweiß, Mittwoch, 14.01.2015, 00:10 (vor 4099 Tagen) @ sb

Mannheim-Karlsruhe (Kapazität)

nur noch ABS/NBS Bruchsal Nord - Karlsruhe nötig (sollte neben Mannheim - Karlsruhe auch der Relation Stuttgart - Karlsruhe dienen)

Die 200 km/h im Abschnitt Abzw.Saalbach-Karlsruhe sind von der Fahrzeit für Mannheim-Karlsruhe schon gut. Allerdings sollten die Strecke auch dort viergleisig sein, sodass GV+RV und FV unabhängig fahren können.

Für die Relation Karlsruhe-Stuttgart benötigte es eine zweigleisige, höhenfrei ausfädelnde, große Verbindungskurve für 200 km/h, also der insgesamt aufwändigste Teil des ganzen Projekts. Wie schnell wird heute durch die eingleisige Kurve durch die Mülldeponie am Rollenberg gefahren? 80 km/h? Zusätzlich mit der Entlastung von Karlsruhe-Bruchsal (Vorortverkehr mit Regionalstadtbahn) wäre da wirklich was zu holen.

Die VDE 8 (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8) in Form einer Ausbau-/Neubaustrecke (ABS/NBS) Nürnberg – Berlin ist an sich schon ein wichtiges Projekt, weil (wie schon andere schrieben):
- mehr Fahrplantrassen für Regional- und Güterzugverkehr auf den Bestandsstrecken

Hm, das ist ein haariger Punkt. Die VDE 8 bringt ja hoffentlich mehr Verkehr. Aber ist man vom RV und GV wirklich unabhängig?
- München-Ingolstadt, FV/RV-Mischstrecke, gut belastet
- Erlangen-Bamberg, FV/RV/GV-Mischstrecke, 4-Gleis-Ausbau zwar geplant, aber wann ...
- Halleipzig-Berlin, FV/RV-Mischstrecke, im Zulauf auf Halleipzig und Berlin belastet

Mehr Kapazität hat man vor allem dort, wo man es zumindest auf den SPNV bezogen gar nicht benötigt, nämlich in Thüringen. Dort reichen stündliche RB, so wie heute. Die REs führt man nur ein, weil die ICEs wegfallen.

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