VDE 8, Vorteil für Essen-Leipzig? (Allgemeines Forum)

ALR997, Montag, 12.01.2015, 22:25 (vor 4103 Tagen) @ naseweiß

Komme ich mit VDE8 eigentlich irgendwie von Essen schneller nach Leipzig oder Dresden?
Entweder über Kassel/Erfurt oder Frankfurt/Erfurt?

In Kantenzeiten betrachtet:
Essen(20) -50- Hamm(10) -80- Hannvr(30) -90- Magdbg(00) -80- Leipzig(20) => 5 h
Essen(15) -45- Hamm(00) -120- Kassel(00) -90- Erfurt(30) -45- Leipzig(15) => 5 h

Genauer könnte die Fahrzeitgleichheit kaum sein. Die Route über Hannover hat allerdings den deutlichen Vorteil, dass sowohl die L10/10 als auch die L55/56 stündlich verkehren, Umstieg in Hannover. Die MDV-L51 verkehrt nur mit wenigen Zugpaaren pro Tag. Und da sie wohl nach Gera gehen soll, wäre der Umstieg in Erfurt fällig.

Man hört immer, dass der Zweistundentakt eines Tages zwischen Dortmund und Kassel zurückkehren soll. So weit weg ist man davon ja gar nicht, sind es aktuell 4 Zugpaare davon zwei ICEs. Rechnet man ganz großzügig von 6-16 Uhr zweistündlich Abfahrten Richtung Kassel dann sind das gerade einmal zwei zusätzliche Zugpaare. Zusätzliche ICE könnten als Beispiel ab Eisenach mit einem Frankfurter Teil gekoppelt werden. Zusätzliche IC könnten im Zweifelsfall bereits in Kassel enden. Oder Fulda - wenigstens mit besseren Anschlüssen gen Osten.

Über Frankfurt kommt zeitlich wohl nur in Frage, wenn man ab Köln fährt.

Über Frankfurt hat allerdings auch Vorteile:
-durchgängig mit ICE möglich
-Fahrzeittechnisch kein großer Unterschied (12-Minuten-Anschluss in Frankfurt-Flughafen)
-Höhere Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins von Gastronomie (alles ist besser als 0%^^)
-aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, auf der Südroute ist die Störanfälligkeit geringer, aber das mag ich jetzt nicht verallgemeinern


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