Mehr ABS anstelle von NBS (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Dienstag, 13.01.2015, 10:25 (vor 4102 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Man sollte allgemein vom Neubau, mit den enormen Investitionskosten und der fehlenden Flexibilität auf Jahrzehnte gerechnet, wieder mehr in den Ausbau des Bestandsnetz umschwenken.

Wenn sich Kapazitätsengpässe abzeichnen, ist es vielleicht schlauer für etwas geringere Kosten neue Ausweichstellen, neue zusätzliche Gleise in die bestehenden Strecken einzubauen und durch Teil-NBS die Kapazität an wirklichen Engstellen zu verbessern.
Zudem sollte man in Zukunft vielleicht doch wieder in Neigetechnik für Schnellzüge investieren und durch die ETCS ist ja auch ein Neigebetrieb mit über 160 km/h möglich, wenn man die maximal zulässige Überhöhung ausnutzt. Gerade zwischen Fulda und Eisenach oder Frankfurt, Gießen und Kassel oder Nürnberg und Stuttgart scheint mir das eine Lösung zu sein.

Auf dem "platten Land" wäre es wohl angebracht neue ABS 230 nach dem Modell Berlin-Hamburg zu bauen. Jetzt wo man einmal bzgl. der Bahnsteigsicherung entsprechende gesetzliche Anpassungen vorgenommen hat um auch Bestandsstrecken mit vmax > 200 km/h befahren zu dürfen.

Eine ABS230 wäre eine Lösung zwischen Hamburg und Bremen, Bremen und Münster, Berlin und Bitterfeld, Berlin und Dresden sowie Hamm und Paderborn als auch Nürnberg und Stuttgart. Das würde auch dazu passen, dass man mit den ICx auch beim B-Netz eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h anstrebt.

Wo wirklich Neubaupotential vorhanden ist:

Hamburg-Soltau-Hannover (Kapazität)
Hannover-Bielefeld-Hamm (Beschleunigung des A-Netz)
Fulda-Frankfurt (Kapazität)
Frankfurt-Mannheim (Kapazität)
Frankfurt-Würzburg (Beschleunigung des A-Netz)
Mannheim-Karlsruhe (Kapazität)
Stuttgart-München (Beschleunigung des A-Netz)
Karlsruhe-Basel (Beschleunigung des A-Netz, Kapazität)
Nürnberg/München-Prag (Etablierung des A-Netz)


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