Weil sie den Bestandsstrecken den Verkehr "klauen". (Allgemeines Forum)

naseweiß, Mittwoch, 07.11.2012, 21:58 (vor 4907 Tagen) @ Mario

Was wir brauchen, ist eine positiv wirkende Beispielstrecke. Da bietet sich die Rheinbahn noch an. Durchgehende SFS Mannheim-Basel mit Verknüpfungspunkte mit der bestehenden Strecke für Karlsruhe, Baden-Baden, Straßburg, Offenburg und Freiburg.

Auf dieser Route hat man ja jetzt bzw. bald die 250er-ABS Karlsruhe-Basel, so dass hier also schonmal ein eigentlich guter Grundstock gelegt ist. Dämlich und unbegreiflich ist es, dass man zwischen Kenzingen und Buggingen die Bestandsstrecke durch Freiburg nur auf 200km/h ausbaut und für den Güterverkehr eine NBS für 160km/h baut.

Die Strecke ist in Randlage, eine Auslaufstrecke. Die Zahl der Aussteiger in Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg und Freiburg wird gegenüber der Zahl der Durchfahrer bis Basel vermutlich deutlich überwiegen. Eine Sprinterinfrastruktur ist unsinnig, eine echter HGV Frankfurt-Basel-(Luzern)-Milano noch sehr weit weg.

Somit hat man hier auch wieder nix Ganzes und nix Halbes. Entweder man baut eine 250er-Strecke ganz oder garnicht.

Das Hauptaugenmerk sollte auf dem GV liegen. Was Ganzes wäre eine Strecke allein für den Güterverkehr, die ICE weiter zwischen RE und S-Bahnen mit 160 km/h. Man kann froh sein, dass die ICE schneller werden dürfen. Solange der FV um 30 min Kantenzeit beschleunigt wird (Karlsruhe-Basel 2h -> 1,5h), ist ihm genug gedient.

Auch gibt es bisher noch überhaupt keine Planung, wie man Mannheim-Karlsruhe ausbauen bzw. teilneubauen will, damit auch dort mal 250km/h+ möglich wären. Hier hat man also auch schon einige Fehler gemacht bzw. macht wieder nur halbe Sachen.

Zwischen Mannheim und Saalbach kann man bis zu 280 fahren. Saalbach-Karlsruhe sind rund 30 km. 250 statt 200 bringt dort 1-2 min. Ausbau auch dort eher wegen Güterverkehr, Bruchsaler Strecke schließlich mit RV gut belegt. Wobei, mit 250 und einer richtigen Verbindungsspange bei Graben-Neudorf könnte auch Karlsruhe-Stuttgart (dann über diese ABS) noch einige Minuten kürzer werden.

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Aber als echte Beispielstrecke für eine NBS/ABS mit einigen sinnvollen Verbindungen zum Altnetz könnte ich mir mal den Korridor Ruhrpott - Hannover vorstellen. (...)

Das passt doch mal besser, mehr Durchgangsverkehr, auch NRW-Hamburg zusätzlich.

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