Du stellst Dir das viel zu einfach vor... (Allgemeines Forum)

Fabian318, Münster i. W., Samstag, 19.04.2014, 17:34 (vor 4372 Tagen) @ Kundenzug
bearbeitet von Fabian318, Samstag, 19.04.2014, 17:34

Ok, durch zwei direkt nebeneinander liegende Achszähler kann man auch die Rollrichtung feststellen. Aber wird das flächendeckend eingesetzt?

Ja, es wird immer mehr, da deutlich zuverlässiger als Gleisstromkreise.

Außerdem bräuchte es auch ein System, dass über alle Fahrzeugverschiebungen Buch führt.

Ja, die Auswerteinrichtung. Motorzählwerke oder Achszählrechner je nach Bauform. Ich empfehle diesen im Aufbau befindlichen Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Gruppentaste/Werkstatt:_Achsz%C3%A4hler#Auswerte...

Und dies müsste recht komplex sein, wenn Achszähler sich auch immer mal wieder verzählen können.

Natürlich sind Stellwerke sehr komplex.

Ich zweifel, dass es das gibt.

Mal ganz ehrlich: Was glaubst du denn, wofür man die Achszähler entwickelt hat? Zum Spaß?

Dennoch scheinst Du ja die Notwendigkeit von Sichtkontrollen nicht zu verneinen. Diskutieren wir etwa aneinander vorbei?

Welche meiner Aussagen meinst du? Die "Fahrwegprüfung durch Hinsehen" gibt es in Bahnhöfen ohne Gleisfreimeldeanlagen vom Bediener der Signalanlagen natürlich, mit Gleisfreimeldeanlagen nur im Störungsfall (wo, da man eben vielfach nichts sieht, der Auftrag an den Lokführer, auf Sicht fahren zu müssen, aber wahrscheinlicher ist).

Etwas völlig anderes ist es, dass Lokführer von Rangierfahrten ihren Fahrweg beobachten müssen, eben weil es Sinn und Zweck von Rangierfahrten ist, in besetzte Gleise zu fahren. Das hat aber nichts damit zu tun, dass da wieder irgendein System wieder in einen sicheren Zustand für Zugfahrten gebracht werden muss.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum