FV-Konzept 2018: Nürnberg - Augsburg/Ingolstadt (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 03.09.2013, 11:48 (vor 4605 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 03.09.2013, 11:52

Da hier so gerne verbissen über die Anbindung von Ingolstadt diskutiert wird, möchte ich noch auf Folgendes hinweisen. Es kommt nun also die L28.1/2 neuerdings genauso wie die L41.1/2 bisher schon in Nürnberg in einen (ungefähren) 00er-Knoten. Und beide Stundentakte sollen über Ingolstadt geführt werden, nichts davon über Augsburg. Prinzipiell wäre es also möglich, dass beide Stundentakte abwechselnd in Ingolstadt halten und durchfahren. Sie müssten in Nürnberg korrespondieren und der erste Zug führe dann ohne Halt schnell nach München weiter, während der zweite mit Halt Ingolstadt ca. 8 min später in München ankäme. So hätte Ingolstadt zweistündliche Direktverbindungen sowohl nach Erfurt-Berlin als auch nach Frankfurt-Köln. Trotzdem gäbe es für den Verkehr von/nach München auch für beide Richtungen zweistündlich die Ingolstadt-Durchfahrer.

Dagegen spricht natürlich, dass auf der L41.1/2 die 300 km/h schnellen ICE-W eingesetzt werden müssen, während die Höchstgeschwindigkeit der ICx der L28.1/2 vermutlich bei 250 km/h liegen wird. Somit ist anzunehmen, dass die L28.1/2 immer der L41.1/2 hinterherfahren wird (südwärts, nordwärst umgekehrt) und somit die L41.1/2 immer in Ingolstadt durchfährt, während die L28.1/2 immer hält. Und auf die zusätzliche, nicht umbedingt nötige Korrespondenz in Nürnberg kann so auch verzichtet werden. Denn, wenn man von der L41 nach Ingolstadt will, steigt man in die Nürnberg in die hinterherfahrende L28 um.

Wenn L28 und L41 im Blockabstand fahren, könnte die L41 ggf. in Ingolstadt doch durchfahren. Ich denke, die L28 wird nordwärts vor der L41 fahren, allerdings schon etwa 10 Minuten früher ab München, sodass die L41 nicht vorzeitig aufläuft.
Damit hätte man in beiden Richtungen stündlich von und nach Ingolstadt die Verbindung nach Berlin (direkt) und Essen (5 Min. Umstieg in Nürnberg).


Die Zeitlage Nürnberg(00)-Ingsolstadt(30) mit den entsprechenden Knoten wird durch die Doppelbelegung von L28 und L41 bedeutender als das bisher domminierende Schema Nürnberg(30)-Ingolstadt(00). Darauf wird früher oder später auch mit RV-Zeitlagen reagiert werden um weiterhin möglichst gute Anschlüsse zu erreichen. Entsprechende Umstellungen sind zu erwarten. Ob die L25.1/2 andererseits dann vollständig über Nürnberg-Ingolstadt fahren wird? Einerseits würde Augsburg bis auf Verstärker-IC und RV-Umstieg vollkommen nach Norden hin abgehängt, andererseits hätte man Lücken im 30-min-Takt München-Nürnberg.

Die Anschlüsse zum 30 Knoten in Ingolstadt wären mit L60 ja ganz gut. Viellecht wäre für agilis ein 30-90 Takt besser, um nicht nur die L25 oder L28, sondern beide abwechseld zu erreichen. Dann hätte der 30 Knoten auch einen Gegenzug zur L60, die ja je Richtung eine Stude versetzt in Ingolstadt fahren würde, was auf der Donautalbahn einen Stundentakt L60/agilis (30 Knoten) und im 2h Takt agilis (00 Knoten) ergeben würde.
Für die Paaralbahn und die Teuchtlinger RE wären 30-90 Takte ebefalls denkbar.


Und von der auch immer wieder in den Raum geworfenen Route Berlin-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart, die ggf. schneller sein könnte als der Weg über Frankfurt, ist auch nicht die Rede. Im Zusammenhang mit ICE-T-Einstatz (die ja auch nach 2018 irgendwo eingesetzt werden sollten) wäre hier eine schnöne Flügellinie möglich gewesen: Berlin-Nürnberg als Doppeltraktion, dann einzeln weiter nach Aalen-Stuttgart und Augsburg-München. Dazu auch in Berlin Verstärken/Schwächen, damit einzelne ICE-T nach Rostock oder Stralsund weiterfahren können.

Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-Ingolstadt-Nürnberg-Berlin L60/L28. Wäre superschnell, besonders mit der NBS Stuttgart-Ulm.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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