Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.08.2013, 14:59 (vor 4604 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 30.08.2013, 15:03

Nein, muss man nicht, die meisten Zwischenhalte machen Sinn, aber es gibt sicher einige, die nicht unbedingt sein müssten. Das ist hier und da verschieden. Ingolstadt liegt fast mittig zwischen den Metropolregionen Nürnberg und München, die miteinander gut verbunden sein müssen. Da muss nun nicht jeder dieser Züge auch noch dazwischen anhalten.

Mittig. Das sagt doch schon alles. Ich würde es ja eher noch verstehen, wenn es nur wenige Kilometer bis zur nächsten Metropole wären.

Wenn Donauwörth für den Knoten besser geeignet wäre, würde ich sagen, ok, machen wir einen L28.2/L60 Knoten dort. Das habe ich alles ausgelotet, aber es passt eben nur in Ingolstadt.


Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse in alle Richtungen immer perfekt haben. Das bringt nicht tausende neue Fahrgäste (die Ingolstadt und Umland einfach nicht aufbringen kann), sondern verärgert eher die Fahrgäste anderer Relationen, weil die Verbindung gefühlt schon wieder langsamer wird (München-Nürnberg in diesem Fall).
Ich habe es selbst bei meiner letzten Fahrt mit der Linie 41 erlebt: Zwei junge Frauen am Nachbartisch, eine bemerkt unterwegs, in den Reiseplan schauend: "Der nächste Halt ist ja schon München". Die andere "ah gut, der hält gar nicht nochmal vorher".
Mir ging es ähnlich :-)

Aww das wäre ja so schlimm gewesen, wen der Zug noch einen Halt gehabt hätte. ;)
Diese Beispiel könnte man genauso für einen ICE der L42 ab Ulm nennen. Sollen die L42 daher nun in Augsburg auch nicht mehr halten?
Nur weil es manchen nicht passt, dass ein Zug hält, ist das kein Grund diese Städte nicht zu bedienen.
Ihr könnt künftig gerne die L8 benutzen. Wer rasen will muss leiden (Sprinter-Aufpreis).


Vorhandener Nahverkehr für die ländliche Regionen, bestehende Umsteigeverbindungen über Nürnberg nach Ingolstadt mit sehr guten Anschlüssen.

Du wiedersprichst Dir selbst. Oben hast Du geschrieben:

Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse in alle Richtungen immer perfekt haben.

Was denn nun, "sehr gut" oder "nicht immer pefekt"?
Nahverkehr ist kene Alternative für Fernreisen. Die bestehenden Verbindungen sind sehr schlecht und das wird mit dem 30er Knoten geändert.

Das gibt es aber auch nicht, wenn man hier noch eine Linie und da noch zusätzliche Halte schafft. Sicher, es werden vielleicht 10 Leute mehr pro Verbindung sein, aber die füllen keine zusätzlichen Züge. So groß ist das Fahrgastaufkommen in den von Dir gewünschen Relationen einfach nicht.
Die "enorme" Steigerung, die Du prognostizierst, gibt es einfach nicht. Nicht ohne Grund kam weder irgendein Bahnunternehmen noch ein Fernbusanbieter auf diese Linie und schon gar nicht im Taktverkehr.

Mindestens 100-300 (je nach Verbindung) statt 10 ist wesentlich realistischer. Du gehst immer nur vom jetzigen Fahrgastaufkommen aus. Der Sinn des 30er Knote ist ja gerade dieses zu erhöhen.

Unterschlage ich nicht, aber ich muss doch nicht alles 20x wiederholen, oder? Passau, Regensburg sind mit Stuttgart und Karlsruhe sehr gut über Nürnberg angebunden. Da braucht es keine Alternative, die noch dazu keinen Reisezeitvorteil bringen.
Ingolstadt hat ebenfalls gute Verbindungen, genau wie Plochingen und Göppingen diese entweder über München oder eben mit Umstieg in Augsburg (je nach Ziel) haben. Für das Fahrgastaufkommen dieser Relationen vollkommen ausreichend.

Das ist nur zweistündlich und hilft Kehlheim, Ingolstsdt, Neuburg, Dillingen, Göppingen. Plochingen. Eichstätt, Treuchtlingen mal gar nichts.
Zum Thema "keinen Reisezeitvorteil": Was ist mit den 25 Minuten Ingolstadt-Köln 30 Minuten Ingolstadt-Stuttgart und den 60 Minuten Treuchlingen-Passau?

Nochmal: Regionalverkehr ist keine Alternative zu direkten Fernverkehr. Lies Dir diesen Satz bitte 50x durch, danke.

Darfst Du. Ich tue es ja umgekehrt auch ;) Wobei, wenn man alle Alternativen immer und immer wiederholen muss, weil sie an Dir abprallen ist das irgendwann auch nicht mehr lustig ....

Sie würden nicht abprallen, wenn sie wenigstens halbwegs akzeptabel wären. Es gibt keine Alternativen, die auch nur ansatzwise den 30 Knoten ersetzen.
Allesamt sind mit Umwegen, Umstiegen deutlich längeren Fahrzeiten und z.T. mit Regionalverkehr.
Lediglich Ulm-Augsburg-Nürnberg in der anderen Stunde ist vergleicbar mit Ulm-Ingolstadt-Nürnberg, aber das (wie auch Passau-Nürnberg-Stuttgart mit L91/L61) ist keine Alternative, sondern eine Ergänzung, da nur zweistüdlich.

Ich nenne Dir mal eine Alternative: L41 Nürnberg-München mit Halt in Ingolstadt.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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