Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 01.09.2013, 03:26 (vor 4602 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 01.09.2013, 03:27

Wir wollen jetzt nicht wieder in die leidige S21 Debatte einsteigen. Tatsache ist, S21 wird derzeit gebaut und geplanter Fertigstellungstermin ist Dezember 2021, ob Du es jetzt toll findest oder nicht. Wenn es 2022 wird, sind es auch keine 15 - 20 Jahre.

Natürlich nicht. Grundsätzlich befürworte ich S21 und insbesondere die SFS Stuttgart-Ulm ja und halte mich aus S21 Debatten raus. Nur geht es mir um kurzfristig umsetzbare Lösungen (ab Dez 2014, spätestens jedoch Dez. 2016). Dafür ist es einfach noch zu früh, S21 auch schon zu berücksichtigen zumal es noch keine konkreten Informationen zu Trassen und Fahrzeiten gibt.


Also nein, ich kenne nicht alle Deine Beiträge. Abgesehen davon, dass Deine Fahrzeiten total unrealistisch sind (2 Min. Haltezeit für eine Zugkreuzung), die heutigen Fahrzeiten sind 2h40 am Wochenende und 2h49 über Augsburg, also nicht so schlecht.

Der (wartende) Gegenzug steht ja jeweils 4 Minuten bei der Zugkreuzng. Der andere fährt durch bzw. hat seinen normalen 2 Minuten Halt. Bei der professionell erstellten Version sind schon alle betrieblichen Bedingungen berücksichtigt.

Wichtiger fände ich einen vernünftigen Ausbau zwischen Ingolstadt (Platz 6 in Bayern) und Augsburg (Platz 3 in Bayern) für RE, der dann auch für Fernzüge mitgenutzt werden könnte.

Das kann man auch angehen. Aber selbst wenn das jetzt konkret geplant werden würde, wäre eine Fertigstellung innerhalb von 2-4 Jahren (Planfeststellung, Genehmigingen, Finanzierungen, Bau, Elektrifizierung etc.) sehr schwierig bis unmöglich.


Bauarbeiten sind unvermeidlich. Mit Halt wären sie dann noch mal 4 Minuten langsamer.

Eine Nonstop-Verbindung Nürnberg-München wird es ohnehin geben. Die Sprinter L8 Berlin-München. Da braucht es die L41 nicht auch noch als solche.


Ja, als RE der vom Freistaat bezahlt wird, eine tolle Sache. Aber den IC finde ich eine Nummer zu groß für diese Verbindung.

Als reiner RE ist die Durchbindung über Ulm bis Karlsruhe und über Regensburg bis Passau hinaus schwierig und das würde viel vom Potential weg nehmen. Angesichts der ohnehin teilwise schwachen Auslastung der L60 im bayerischen Abschnitt (auch jetzt nach München, es gibt bereits Taktlücken), könnte man daher eine Teilsubventionierung wie z.B. auf der Gäubahn machen. Zuggattung IC mit Gültigkeit von NV-Tikets, zumindest im Abschnitt Ingolstadt-Passau, was ich ja auch schon mal erwähnt habe. Zw, Ulm und Ingolstadt ist wegen dem Anschluss zur L41 nach Nürnberg und weiter nach Berlin, was ab 2018 deutlich schneller als via Frankfurt geht, auch ohne NV-Freigabe mit einer guten Auslastung zu rechnen. Ob man trotzdem NV-Tikets ab Ulm oder sogar ab Karlsruhe frei gibt, vermag ich nicht zu entscheiden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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