Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten (Allgemeines Forum)

Christian_S, Samstag, 31.08.2013, 11:53 (vor 4611 Tagen) @ 218 466-1


Die IC L60 gibt es in Plochingen bereits, (nur dass die im Moment noch nach München, statt Passau fährt)

Auch wenn Du es als gegeben hinstellst, so sollte man realistischerweise sagen: "nur das diese nach München statt Passau fährt und sich das in naher Zukunft auch nicht ändern wird".

und die hält dort sogar. Das konnte vielleicht damit zusammen hängen, dass dort der Anschluss von Tübingen (ca. 90.000 Einwohner) und Reutlingen (ca. 110.000 Einwohner) besteht.

Tübingen und Reutlingen sowie natürlich auch Kirchheim sind ja auch der Grund, warum die Linie 60 in Plochingen hält. Diese beiden Städte brauchen gute Verbindungen nach München, da ihnen ansonsten deutliche Reisezeitnachteile bzw mehrmaliges Umsteigen entstehen. Das würdest Du mit Deinem Plan zur Linie 60 diesen Städten ja zumuten.

Dass ist ja auch eine Region, die vom Fernverkehr weitgehend abgehängt ist. Dort kann man wesentliche Verbesserungen aufgrund der Lage und der Infrastruktur aber leider nicht ohne weiteres umsetzten. Das ist der Grund, warum ich nicht die Verlegung einer FV-Linie auf die Neckar-Alb-Bahn fordere, wobei die DB hier das Potential erkannt hat, und mit IC 2010/2011 wenigstens ein Mindestangebot geschaffen hat. Von der Fahrzeit wäre dort auch noch Luft nach oben, aber auf der Strecke geht das halt nicht anders.

Rein vom Potential her wäre da sicher auch noch mehr Fernverkehr drin, aber wie Du richtig sagst, ist das auf der Strecke schwierig umzusetzen. Deshalb gibt es dort die schnellen IRE, die fahrzeitmäßig durch keinen Fernverkehrszug zu toppen sind. Wieder ein Beispiel, wo klar herauskommt: schneller Nahverkehr kann durchaus eine Alternative zum Fernverkehr sein, vor allem was eben den Zubringerverkehr betrifft.

Ein Mindestangebot zur Testphase, mit zwei Zugpaaren, bevor man den 2h-Takt einführt, muss man auch der Donautalbahn zugestehen.

Müssen tut man überhaupt nichts.

Das würde dann zunächst vier 30er Knoten in Ingolstadt ergeben. Da könnt ihr euch mit euren 4 Minuten noch so auf den Kopf stellen. ;)

Und Du kannst Dich da auf den Kopf stellen und noch soviele mögliche Verbesserungen für 10 Leute anbringen oder dreistellige Fahrgastzahlen herphantasieren, trotzdem ändert sich nichts daran, das sich eine solche Linie als reiner IC einfach nicht lohnt! Und die Halte der Linie 41 auf den Tagesrand und HVZ beschränkt bleiben ...

Der Unterschied ist, dass die Müncher wegen 4 Minuten trotzdem mit der Bahn fahren. Die Ingolstädter und alle die über Ingolstadt fahren, wegen 25 Minuten jedoch nicht.

So wie andere Städte auch auf bestimmten Relationen eben etwas länger brauchen. Man kann nicht alles optimieren. Das die Linie 41 in Ingolstadt durchfährt hat nunmal u.a. den Grund, das sie von der Vmax her die schnellste Linie ist auf der Strecke und somit die kürzestmögliche Fahrzeit München-Nürnberg bietet. Und natürlich, das Linie 25 und 28 den Nullknoten Ingolstadt bedienen und daher die Zubringerfunktion zum ins Donau- und Paartal verteilenden Nahverkehr erfüllen.

Christan_S konnte mir keine Verbindungen nennen, die den 30er Knoten in Ingostadt ersetzen.

?
Nullknoten zweistündlich (in der HVZ stündlich) Richtung München mit 3 Unterwegshalten (eben jene mit dem größten Potential), Richtung Treuchtlingen dürfte der Bedarf SEHR gering sein, da gibt es gute Umsteigeverbindungen in Nürnberg und weiter mit dem RE via Treuchtlingen.
Alles andere wird im Nullknoten Ingolstadt perfekt angebunden.


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