Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 31.08.2013, 01:15 (vor 4604 Tagen) @ Christian_S

Augsburg hat doppelt soviele Einwohner wie Ingolstadt, noch dazu aber auch wesentlich stärker frequentierte Anschlüsse in verschiedene Richtungen als Ingolstadt. Dein Vergleich ist also Äpfel mit Birnen ;)

Die Anschlüsse sind deshalb besser frekuentiert, weil sie gut sind. Das ist der Unterschied zu Ingolstadt. Wenn keine Anschlüsse da sind, steigt auch niemand um.
Dennoch "stört" der Halt in Augsburg genauso wie der Halt in Ingolstadt. Dennoch haben beide Halte ihre Berechtigung.

Nein, Du legst es Dir nur aus, wie Du es möchtest ;) Sicher, von Regensburg her hat man in Nürnberg auch keinen guten Anschluss Richtung Berlin. Dafür aber eben Richtung Stuttgart. Und um letztere ging es in Bezug zu Deinem Beispiel Passau/Regensburg -> Stuttgart/Karlsruhe. Für diese Relation ist nunmal in Nürnberg ein super Anschluss vorhanden, im Fall Regensburg-Stuttgart sogar stündlich.

Du drehst es Dir auch immer wieder so hin, wie es Dir passt. Mit Einzelbeispielen und angeblich super Umsteigeverbindungen, die im Vergleich zum 30er Knoten in Ingolstadt dann aber doch nicht so super sind, wie Du teilweise selbst zugibst.
Passau-Stuttgart hat dann den Stundentakt. Einmal mit Umstieg via Nürnberg und einmal direkt via Ulm. Das ist ja eines der Ziele der L60.
Die L61 fährt Nürnberg-Stuttgart nur zweistündlich, oder hast Du bei Regensburg-Stuttgart meine L60 bereits berücksichtigt?
Die RE via Crailsheim mit etwa 30 Minuten längerer Fahrzeit gelten übrigens nicht. Das ist keine gute Alternative.


Da sind wir wieder beim Thema von oben: es kann nicht für alle perfekt sein. Was Kelheim betrifft, habe ich ja schon die stündlichen guten Verbindungen via Regensburg und Nürnberg erwähnt.

Ein Umweg mit NV, zwei Umstiegen, und über eine Stunde langsamer und nur zwistündlich.
Die Reiseauskunft führt diese Variante übrigens gar nicht auf. Die derzeit schnellsten Verbindungen führen trotzdem via Ingolstadt und über Regensburg-München mit ALX.
Soviel zu den "guten Verbindungen" Kehlheim-Stuttgart via Regensburg. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgend jemand diese Variante mit der Bahn fährt. Alleine das bringt der L60 schon viele Fahrgäste, die man in den agilis bisher vergeblich sucht.

Das sind eben die, die das System so hergibt. Gibt es in tausenden anderer Reiseverbindungen zwischen deutschen Mittelstädten auch, nicht alle können nunmal immer die schnellste Verbindung haben. Wie ich auch mein ironisches Beispiel mit Ingolstadt-Salzburg erwähnte ...

Natürlich gibt es noch mehr schlechte Verbindungen. Das ist aber kein Grund diese nicht zu verbessern und hier ist das mit relativ einfachen Fahrplanänderungen (Halt L41 in Ingolstadt und Verlegung der L60 ins Donautal) umzusetzen, ohne jegliche Baumaßnahmen. Die neuen Verbindungen bringen viele zusätzliche Fahrgäste, auch wenn Du das nicht wahr haben willst.
Das ist nunmal wichtiger als 4 Minuten mehr oder weniger für Nürnberg-München, die ja mit richtigen Sprintern L8 trotzdem erhalten bleiben, bzw. 2018 eingeführt werden.
Der zweite Nachteil des nötigen Umstiegs Karlsruhe-München in Ulm, ist im Vergleich zu den Verbesserungen der Vebindungen via Ingolstadt mehr als akzeptabel.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum