Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 31.08.2013, 03:58 (vor 4603 Tagen) @ Holger2

...hast Du Dir überhaupt einmal angeschaut, wie groß die "Städte" Deiner genannten wichtigen Anschlussverbindungen sind.

Klar habe ich das.

Plochingen hat gerade einmal 3000 Einwohner und dafür dann einen InterCity einrichten???

Die IC L60 gibt es in Plochingen bereits, (nur dass die im Moment noch nach München, statt Passau fährt) und die hält dort sogar. Das konnte vielleicht damit zusammen hängen, dass dort der Anschluss von Tübingen (ca. 90.000 Einwohner) und Reutlingen (ca. 110.000 Einwohner) besteht.
Dass ist ja auch eine Region, die vom Fernverkehr weitgehend abgehängt ist. Dort kann man wesentliche Verbesserungen aufgrund der Lage und der Infrastruktur aber leider nicht ohne weiteres umsetzten. Das ist der Grund, warum ich nicht die Verlegung einer FV-Linie auf die Neckar-Alb-Bahn fordere, wobei die DB hier das Potential erkannt hat, und mit IC 2010/2011 wenigstens ein Mindestangebot geschaffen hat. Von der Fahrzeit wäre dort auch noch Luft nach oben, aber auf der Strecke geht das halt nicht anders.
Ein Mindestangebot zur Testphase, mit zwei Zugpaaren, bevor man den 2h-Takt einführt, muss man auch der Donautalbahn zugestehen. Das würde dann zunächst vier 30er Knoten in Ingolstadt ergeben. Da könnt ihr euch mit euren 4 Minuten noch so auf den Kopf stellen. ;)


München ist 10mal so groß wie Ingolstadt.
Wenn also ein Zug in Ingolstadt nicht hält, profitieren die 10 Münchener mit 4min kürzerer Fahrzeit davon - 10x4min= 40min, während der eine Ingolstädter nur einen Nachteil von 1x25min=25min Minuten hat. Es ist also sinnvoll, wenn nicht alle Züge in Ingolstadt halten.

Ja klar. Jeder Müncher gibt die 4 Minuten an den nächsten weiter und der zehnte ist dann 40 Minuten früher zu Hause oder wie soll ich das verstehen? *LOL*
Für alle, die von München Hbf noch weiter fahren, verfällt der Vorteil ohnehin auf 0 Minuten, da man keine zusätzlichen Anschlüsse erreicht.
Der Unterschied ist, dass die Müncher wegen 4 Minuten trotzdem mit der Bahn fahren. Die Ingolstädter und alle die über Ingolstadt fahren, wegen 25 Minuten jedoch nicht.


Und die Region um Ingolstadt ist eher schwach besiedelt - Tauberfeld, Adelschlag, oder wo ist das wichtige Einzugsgebiet. Zähl doch einfach mal nach.

Ich lege Dir erneut nahe, die Beiträge auf die Du antwortest durchzulesen bevor du auf "antworten" klickst. Suche Dir für das Potential nicht einzelne Orte heraus, sondern auch deren Einzugsgebiete und Anschlussverbindungen. Neben Plochingen bringen z.B. Ulm (gesamte Region zw. Donau und Bodensee, sowie Allgäu u.a. Kempten), Treuchtlingen (Anschluss von Richtung Ansbach, Roth, Eichstätt), Plattling (Bayerisch-Eisenstein, Deggendorf), Karlsruhe, Regensburg uva. jede Menge Potential.
Zähl das alles mal zusammen und schon kommen ganz andere Zahlen hereus.
Christan_S konnte mir keine Verbindungen nennen, die den 30er Knoten in Ingostadt ersetzen.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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