Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn" (Allgemeines Forum)

Reisender, München, Dienstag, 27.08.2013, 17:48 (vor 4606 Tagen) @ Christian_S

Genauso ist es. Ähnlich wie das Beispiel Ingolstadt, da ist die relative Nähe zu Nürnberg und München auch ein Faktor, immerhin kann man dorthin mit dem MNX schnell fahren und hat gute Anschlüsse an den weiterfahrenden Fernverkehr. Deshalb macht es ja auch Sinn, das nur jeder 2. Fernzug in Ingolstadt hält. Für mehr Halte hat Ingolstadt einfach nicht das Potential :-)

Der Vergleich mit Ingolstadt hinkt. Es macht keineswegs Sinn Ingolstadt vom Nordwesten abzuschneiden. Das ist unsinnig. Mit deiner Meinung, dass Ingolstadt für mehr Halte kein Potential hätte, stehst du auch relativ allein dar. Das glaubt nicht einmal die Bahn, zumal bereits die aktuellen Fahrgastzahlen bei dem noch relativ schlechtem Angebot die Erwartungen mehr als übertroffen haben.

Wenn die Bahn die Züge der Linie 11 in Halle einfach ohne Halt durchfahren lassen würde und sie dadurch sehenden Auges eine massive Verschlechterung der Verbindungen von und nach Halle hinnehmen würde, dann hätte Mario zweifellos Recht. Das wäre unnötig und vermeidbar. Bei den Fernverkehrszügen zwischen München und Nürnberg macht es lediglich Sinn auch welche über Augsburg anstatt über Ingolstadt zu schicken.

Insofern hätte man schon eher eine vergleichbare Situation wie bei Halle und Leipzig. Dass sowohl die Linie 28.1 als auch die Linie 28.2 künftig über Ingolstadt verkehren sollen, kann ich daher kaum glauben. Dies würde ich auch nicht begrüßen.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf


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