Etwas ist besser als gar nichts oder alles (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Donnerstag, 29.08.2013, 19:57 (vor 4609 Tagen) @ Christian_S


Es spricht ja nicht dagegen wenigsten jede zweite Stunde in Ingolstadt zu halten.


Doch! Ingolstadt hat eine stündliche Fernverkehrsanbindung sowohl nord- wie auch südwärts, dazu zweistündlich den MNX sowie Linie-41-Halte in der HVZ und Tagesrandlage. Das ist für das Fahrgastaufkommen Ingolstadts mehr als nur ausreichend. Man muss nicht die Reisenden der Linie 41 unnötig "gefühlt" verlangsamen.

Naja, die paar Minuten alle zwei Stunden sind sicherlich kein echtes Kriterium gegen den Halt. Ich bin kein solcher Extremist in dieser Sache, aber mir gefällt die fehlende Direktverbindung Ingolstadt-Frankfurt auch nicht so recht.

Ich hätte eher den Weg genommen, jede Linie dort halten zu lassen aber von jeder Linie eben nur ein Teil der Züge.

Mein Vorschlag: Immer wenn gerade kein NüMüX fährt, die L41 in Ingolstadt halten lassen und dafür die Linie 28 durchfahren zu lassen. Wäre in meinen Augen gescheiter.

Das man so konsequent durchfährt halte ich in Hinblick auf ähnliche Situationen in Göttingen auch für nicht richtig.


Ich sehe das zwar ähnlich, aber eher mit der Konsequenz: in Göttingen muss wirklich nicht jeder ICE halten! Allerdings hat man da beim Bau der SFS damals nicht gut genug gehandelt, die SFS hätte auch an Göttingen vorbei (mit wesentlich geringerer Steigung) gebaut werden können, davor und dahinter eine Ausfädelung zum Göttinger Bahnhof (für z.B. eine stündliche Linie).

Das sehe ich auch so. Die Linien 20/22 sollten nicht in Göttingen halten. Sie halten ja auch nicht in Fulda, einer vergleichbar großen Stadt. Der Witz ist ja, dass man 1997 die Geschwindigkeit der ICE 1 von 250 auf 280 km/h nur deshalb angehoben hat, weil man die Haltezeit in Göttingen kompensieren musste und gleichzeitig den Knoten Hannover zu erreichen. Ohne den Halt hätten die 250 km/h durchaus ausgereicht.


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