350 km/h-Testring: Könnte man - in der Schweiz!! - haben... (Allgemeines Forum)

Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Donnerstag, 29.08.2013, 10:54 (vor 4609 Tagen) @ Sese

Ironie off
Es geht nicht nur um Zulassungsfahrten. Es geht um eine Teststrecke die auch Hersteller buchen können. Wie sich Automobilhersteller in Hockenheim einbuchen können. Die Anlage finanziert sich über eine Trassengebühr.
Ironie on.


Also soll erstmal ein Fahrzeug gebaut werden, dann getestet und dann in x Iterationsschritten zur Serienreife gebracht werden? Bei den Stückzahlen aus der Bahntechnik hat man dann mehr Prototypen als Serienfahrzeuge. Wenn Audi mal 50 Prototypen für einen neuen A3 baut und auf dem Hockenheimring glühen lässt, mag das Sinn machen. Für die Bahntechnik eher weniger.

Nein.
Bei einem serienreifen Fahrzeug werden die Fehler bei den Testfahrten erkannt und ausgemerzt.

Ironie off.
Bitte eine eigene Strecke mit einem Tunnelanteil, trockene Schienen oben, nasse Schienen oben, Öl und Sand auf den Schienen, Durchrutschtest, Traktionskontrolle.
Ironie on.


Macht man heutzutage auch schon, in dem man einfach ein Fass mit (Seifen)wasser auf die Lok baut und laufen lässt, wenn man will. Geht alles auf ganz normalen Strecken.

Der reguläre Bahnverkehr läuft dann auch über die eingeseifte Strecke?

Vorkommnisse wie bei den Radreifen, Achsenbrüche und all die Maßnahmen zur Frühdiagnose von Haarrissen, sich widersprechende Gutachten, ließen sich vermeiden.


Und was soll ein Testring da für einen Vorteil haben? Wenn, wie im Fall Köln, sich Haarrisse erst nach 10^6 kilometern manifestieren muss man das auf dem Testring auch erst einmal fahren. Das dauert dann so oder so Jahre.

Der Test ICE kann die 10 Millionen Kilometer schon früher erreichen, wenn einer täglich für Langzeittets eingesezt wird. Der Radreifen wäre dann am Test ICE gebrochen. Ebenso wäre der Achsenbruch an diesem Testzug aufgetrten.

Es ließe sich ein richtiges und sicheres Produkt entwickeln.


Also ist das, was wir jetzt haben, nicht sicher? In welchem Punkt denn?

Die Sicherheit wird durch einen erhöhten Prüfaufwand erreicht. Immer vermeiden läßt sich der eventuell nicht, wenn der Testzug nicht seinen maximalen Kilometerstand erreicht, bei dem seine Außerdienststellung erfolgt. Ich gehe mal davon aus, daß nicht während der Testerei alle Komponenten zu Schrott gefahren werden.

Im Gegensatz zum Transrapid werden hier auch Umsätze generiert.


Aus welcher Mottenkiste kommt denn jetzt der Transrapid und was hat der mit einem Testring für Eisenbahnen zu tun?

Wenn die Transrapid Teststrecke nicht mehr gebraucht wird, könnte er zum Test des Rad- Schiene-Systems umgebaut werden. Die Stelzen zum Teil durch verschiedene Brückenkonstrucktionen ersetzen, mehr ebenerdige Anteile, ebenso Tunnelanteile.


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