Fahrzeuge (Allgemeines Forum)

Sese, Dienstag, 27.08.2013, 23:18 (vor 4606 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug

Eine Testmöglichkeit für Geschwindigkeiten von 201 km/h bis 350 km/h sollte nach meinem dafürhalten auch vorhanden sein. Zum Beispiel zum Test von Wirbelstrombremsen, zum Test von Normen ab 251 km/h.

Das schöne an den Testringen ist einfach, dass man Testfälle einfach und effizient realitätsnah abbilden kann. Testfahrten kann man auf der freien Strecke auch machen, nur muss man dann eben Zug- oder Betriebspausen dafür wählen und ggf. geeignete Zusatzmaßnahmen treffen.
Messtechnisch überwachen sollte man den Zug immer, wenn man sicherheitskritische Versuche macht. Egal ob man auf dem Testring fährt oder auf der Strecke, das liegt ja schon im Interesse der Messbesatzung.

Die Frage am Ende ist einfach eine Kostenfrage. Testring mit 350 km/h wäre sicher toll, aber wie oft lässt man solche Züge zu? Was kostet es, einen solchen Testring zu bauen und zu betrieben und was kostet es, einmalig Zulassungsfahrten mit hohem Aufwand auf einer normalen Strecke zu betreiben. Technisch möglich ist das ja, der Velaro D ist in der Nachtruhe mit 352 km/h von Ingolstadt nach Nürnberg gefahren.

Irgendwie ist man hier ein Versuchskaninchen wie in Spanien..

Verstehe ich jetzt nicht ganz? Wo ist der Zusammenhang zwischen einer - warum auch immer - sehr riskant projektierten LST-Anlage einer HGV-Strecke und der Zulassung eines HGV-Zuges?

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Grüße,
Sese


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