Korrespondenzen im FV gänzlich aufheben (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.11.2016, 17:00 (vor 3408 Tagen) @ Colaholiker

Das Problem sind dabei aber nicht die eingeplanten 10 Minuten sondern die Abweichung vom Fahrplan bei den ankommenden Zügen. (Ich schreibe absichtlich nicht "Pünktlichkeit", da die Züge ja nach DB-Definition pünktlich sind.)

Bei "10 Minuten" bleiben real deswegen nur 5 oder weniger übrig und wird zu stressig. Geplante 4-5 Minuten sind real, wie im Ausgangsbeitrag beschrieben, rote Lichter.
Und was DB Bahn als "pünktlich" bezeichnet war mir stets egal. Alles ab +2 zähle ich als verspätet. :P

Sparsamer Instandhaltung und massivem Infrastruktur-Kahlschlag. Stichwort fehlende Überholungsmöglichkeiten.

Das auch und zu wenig Nutzung vorhanener Überholungsmöglichkeiten. Um Strafzahlungen im NV zu vermeiden, lässt man gerne auch FV-Züge unnötig bummeln. Da sind wir dann wieder beim FdL.

Ich habe zu wneig Einblick in den Wirtschaftskram um Dir zuzustimmen, aber die Priorität des Verkehrssystems "Bahn" (mit Absicht ohne Unternehmensbezug)sollte bei einer sicheren und pünktlichen Betriebsführung liegen.

Es gäbe selbst da finaziell noch Reserven.
Der Oberpinguin, der bereits 2,4 Millionen Euro pro Jahr kassiert, bekommt den Hals nicht voll: Bahn-Chef Grube will Gehaltsplus
Und die nicht weniger als 3200 weiteren überbezahlten Pinguine, könnten zu 90% ersatzlos eingespart werden. Alleine dadurch könnte man einige Überholgleise finanzieren.

Was sie nicht müßten, wenn der ankommende Zug zur veröffentlichten Zeit ankäme.

Auch dann ist die Zeit zumindest bei nicht Bahnsteiggleichen Anschlüssen zu knapp. Und dass die Züge pünktlich ankommen, daran arbeiten angeblich alle schon seit 20 Jahren ... Darauf zu hoffen ist eine Illusion. Es wird nichts besser, solange o.g. Personal gewinnorientiert und jeder mit einer anderen Idee am Brei herumdoktort.

Wenn Dein Gepäck Deine Umsteigezeit verlängert, hast Du zu viel Gepäck. So einfach ist das. Wer so viel zu transportieren hat, muß dann eben den Gepäcktransportservice in Anspruch nehmen. In der Regel betrifft so etwas ja Fahrten, die jeder einzelne selten macht, Tagespendler haben in der Regel ja keinen nennenswerten Gepäckanteil, von daher hält sich der finanzielle Aufwand in Grenzen.

Nö, bereits ein einziger Koffer/Trolley mit nicht für sportliche Höchstleitungen geeignetem Schuhwerk, verlängert die benötigte Zeit um mehr als 200%.

Und, so nebenbei, bei der letzten Fahrt in den Urlaub haben meine Freundin und ich einen nur-noch-4-Minuten-Anschluß in Hamburg geschafft. Von einem Bahnsteig auf den anderen. Bei spiegelbildlicher Wagenreihung. Mit zwei großen Koffern, einem kleinen "Kabinentrolley" und einem kleinen Rucksack. Und da, wo wir aus dem ersten Zug ausstiegen, gab's keine Rolltreppe nach oben. Warum ging es? Weil ich die beiden großen Koffer geschnappt habe, meine Freundin den kleinen und den Rucksack. Sprich: Wir hatten nur so viel Gepäck dabei, wir wir handhaben konnten.

Aber ihr musstet euch beeilen und wart außer Atem. Das ist nicht meine Vorstellung einer entspannten Reise.

Und wir verlängern die Reisezeit mit langsamen Anschlüssen. Attraktivitätssteigerung? Nope.

Langsame 17 Minuten Anschlüsse, die funktionieren, sind besser, als kurze 5 Minuten Anschlüsse, die nicht selten mit 50 Minuten Zugabe noch viel langsamer sind da sie verpasst wurden.

Alle am selben Bahnsteig - das will ich in Frankfurt, mein Hauptbahnhof, mal sehen. :-P

Frankfurt ist s.i.w. kein "Systemknoten".

Außerdem - einen "entspannten 17 Min.-Anschluß" habe ich jeden Morgen und ich ärgere mich jeden Morgen über die verlorene Lebenszeit.

Du würdest dich wesentlich mehr über noch viel mehr verlorene Lebenszeit ärgern, wenn du verspätungsbedingt jeden zweiten Tag 57 Minuten warten müsstest...

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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