Off-topic: Alle Instrumente sind da! (Allgemeines Forum)

GUM, Donnerstag, 12.05.2022, 10:18 (vor 11 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 12.05.2022, 10:18


Wenigstens aber gibt es junge Menschen, die sich auf die Straße festkleben und auf das wirklich drängendste Problem hinweisen.
In Brandenburg geht es schon jetzt mit der Rationierung von Trinkwasser los. Die Elon-Fabrik ist es nicht allein, auch wenn sie viel Wasser verbraucht (das machen große Chemiewerke auch).

Ehe genölt wird: ich bin eine alte linke Ratte, ein Corona-absolut-Ernstnehmer und Europäer.

Ach, wie sagt unser aller Blaschi: Es ist hoffnungslos.

Hallo sfn17,
Hallo Community,

ich sehe dies aus einem anderen Blickwinkel und auch deutlich positiver. Denn: Es sind praktisch alle analogen Instrumente da, um die Zukunft zu gestalten.

Die Trockenheit sollte jedem Politiker und auch jedem Urlauber klar sein, der mehr als einmal in der Nähe von Jüterbog skaten war.

Derzeit aber beachtet die Politik sehr, sehr stark das Narrativ der fiktiven Welt im "Metaverse" und vergisst die Herausforderungen analoger Infrastruktur und des echten Lebens. Ich weiß gar nicht mehr, wann die Jüterbog-Skatearena eingeweiht wurde.

Spätestens dann aber sollte klar gewesen sein, daß die Ackerflächen der Umgebung im Sommer staubtrocken waren/sind. Also zehn oder mehr Jahre Planungs- und Gestaltungszeit verloren.

Jetzt ist ja demnächst der super teure Ausbau der digitalen Welt abgeschlossen. Privathaushalte bekommen und bezahlen Anschlüsse, mit denen sie den kompletten Speicher des eigenen PCs in weniger als sechs bis sieben Minuten auf eine zentrale Speicherinstanz hochladen. Und dann ist der Hausanschluss wieder für 23 Stunden und 50 Minuten unter Kapazität genutzt.

Meint im Klartext: Für die 800 bis 2.600 Euro Anschußkosten und mit den entsprechenden Arbeitswerten an Tiefbau-Bauarbeitern hätte und könnte man jederzeit eine "halbwegs Frischwasser"-Leitung von einer Meerwasserentsalzungsanlage in Mukran bis nach Berlin bauen. Elon's Fabrik müsste dann nur das Klärwerk spendieren.

Den entsprechenden Willen der Politik vorausgesetzt. Die Technologien sind da, Strom aus Sonne und Wind sollte es genug geben.

Man könnte mit einer vergleichsweise kleinen Meerwasserentsalzungsanlage und einem Güterzug pro Tag von Mukran zum Elon-Werk beginnen.

Geld dürfte keine Rolle spielen, wenn der Steuerzahler 9.000 Euro pro Elektrofahrzeug ausgibt. Dann müsste dieser Wert eben leicht gekürzt werden um den Anteil einer Wasserabgabe.

Für Dich als Fan der Europäischen Union (Du schriebst Europäer) dürfte klar sein, daß da Geld auch aus dem "Recovery & Resilience" Fonds bzw. dem neuen Green Deal kommen kann.


Ist also alles nicht so schwierig, wie es anfangs aussieht.

Liebe Grüße

GUM

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