Schweiz zahlt nur, wenn es der Schweiz direkt dient (Allgemeines Forum)

flierfy, Sonntag, 13.04.2014, 13:44 (vor 4385 Tagen) @ Alphorn (CH)

Dir ist bekannt, dass die französischen TGV-Strecken von der Schweiz mitfinanziert sind?

100 Millionen für die LGV Rhin-Rhône.

Das sind nicht mal 3% der Kosten. Für einer der Hauptprofiteure der Strecke ist das erschreckend wenig.

240 Millionen für den Anschluss des EuroAirport Basel-Mulhouse

Für den Anschluss an einen Flughafen, mit die Schweiz den von ihr erzeugten Fluglärm exportiert. In dieser Investition steckt im Grunde nur Eigennutz drin.

Warum fehlt eigentlich die Rheintalbahn in dieser Aufzählungen?


In Frankreich ist brettern das richtige, weil das Land monozentrisch und dünn besiedelt ist. In Schweiz sind die "Milchkannen" das richtige, weil die Schweiz multizentrisch ist. Arth-Goldau schliesst die gesamte Ostschweiz und Zentralschweiz an den Süden an; ohne das wäre ein Halbstundentakt kaum rentabel.

Frankreich ist nicht viel monozentrischer als die Schweiz. Im Kanton Zürich leben 17,5% der schweizer Bevölkerung, in der Île de France sind es 18,5% der Frankreichs. Und weite Teile der Schweiz sind auch blos nur dünn besiedelt. Also komm mir nicht mit Siedlungsstruktur.
Es ist nämlich ein ganz andere Grund. Du hältst den Schnellverkehr in Frankreich und den Regionalverkehr in der Schweiz nur deswegen für richtig, weil du von beidem massiv profitierst. Nur Verbindungen, die allein anderen dienen, die lehnst du vehement ab. Du machst einfach deutlich, dass Eigennutz bei dir ganz vorn steht.


Ausserdem brettert man hierzulande bald durch Gotthard und Ceneri, eine Ersparnis von einer Stunde. Mehr als jede HGV-Strecke in Deutschland, ...

Wir sparen mit SFSen in Deutschland zum Teil 2 Stunden an Fahrzeit ein. Aber an Fakten störst du dich ja nicht weiter.


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