Schweiz zahlt für ausländische Strecken (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Freitag, 11.04.2014, 11:51 (vor 4387 Tagen) @ flierfy

Ja, sicher. Schweizer fahren im TGV mit Hochgeschwindigkeit in kurzer Zeit an hunderten französischen Dörfern vorbei, während die Franzosen in der Schweiz nur Züge benutzen können, die an jeder Milchkanne halten. Du merkst schon, dass du Rosinen-Pickerei betreibst und Europa einen ganz schlechten Tausch macht mit der Schweiz?

Dir ist bekannt, dass die französischen TGV-Strecken von der Schweiz mitfinanziert sind?

100 Millionen für die LGV Rhin-Rhône.
110 Millionen für die TGV-Strecke Bellegarde - Bourg-en-Bresse
40 Millionen für die TGV-Anschlusstrecke Delle-Belfort
240 Millionen für den Anschluss des EuroAirport Basel-Mulhouse

In Frankreich ist brettern das richtige, weil das Land monozentrisch und dünn besiedelt ist. In Schweiz sind die "Milchkannen" das richtige, weil die Schweiz multizentrisch ist. Arth-Goldau schliesst die gesamte Ostschweiz und Zentralschweiz an den Süden an; ohne das wäre ein Halbstundentakt kaum rentabel.

Ausserdem brettert man hierzulande bald durch Gotthard und Ceneri, eine Ersparnis von einer Stunde. Mehr als jede HGV-Strecke in Deutschland, gebaut zu gigantischen Kosten (hauptsächlich für den EU-Güterverkehr), obwohl in der Schweiz nicht gebraucht - der Personenverkehr am Gotthard ist unbedeutend:

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