Frankfurt-Mannheim vs. Stuttgart-Ulm (Allgemeines Forum)

lokuloi, Sonntag, 09.09.2012, 18:02 (vor 4959 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von lokuloi, Sonntag, 09.09.2012, 18:06

Ich gebe dir gerne Recht, dass auf Stuttgart-München für DB Fernverkehr wohl noch am meisten zu gewinnen ist.

Für einen Kapazitätsengpass brauch ich keine riesige NBS. Der Kapazitätsengpass besteht alles in allem auch nicht im Personenverkehr. Sechs Gleise zwischen Rhein/Main und Rhein/Neckar sind ja mal so schlecht nicht. Ich schätze der Engpass liegt eher im Bereich Mannheim, d.h. ohne die Umfahrung macht die NBS wenig Sinn.


Das stimmt allerdings nicht! [...]


Okay, okay. Das war wohl im Eifer des Gefechts ein wenig übertrieben :-)


Zwischen Rhein-Main und ein Rhein-Neckar gibt es sehr wohl einen Engpass. Die schon vorhandenen 6 Streckengleise stellen nur bedingt eine gute Ausgangsbasis dar. Würde auf der einen Strecke nur Regionalverkehr, auf der nächsten nur Fernverkehr, auf der dritten nur Güterverkehr rollen, dann stände man vermutlich sehr gut da. Den Mischverkehr gibt es aber auf allen Strecken. Nun wollen die Anwohner ein besseres S-Bahn/RB-Angebot, die Wirtschaft mehr Güterzüge quer durch Europa befüllen, bevorzugt entlang von Rotterdam-Genua, und DB-Fernverkehr mehr ICE fahren lassen, ggf. auch noch andere Anbieter wie SNCF, SBB oder sonst wer. Man kommt um den Bau einer SFS nicht herum, sodass nur noch Regional- und Güterverkehr über die Altstrecken müssen.


Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Für ein reines Kapazitätsproblem scheint mir einfach eine 300 km/h-NBS etwas übertrieben. Die Fahrzeit ist hier m.M.n. heute schon in Ordnung. Aber ich bin nicht gegen diese NBS. Ob's dazu Alternativen gäbe, damit hab ich mich ehrlicherweise noch nicht wirklich beschäftigt. Alaso: um eine andere Überschirft im Thread zu zitieren: sprinten statt rasen.

Ich fand nur den Zusammenhang ohne Rhein/Main - Rhein/Neckar wäre Stuttgart - Ulm sinnlos "etwas daneben".

Genauso gut könnte man sagen: wofür die ganze Kapazität durch die NBS zwischen Frankfurt und Mannheim, wenn man an den Strecken südlich Mannheims nichts ändert, und da ohnehin nicht mehr Leute als heute fahren wollen?

Stuttgart - Ulm ist nicht "konzeptlos" - es ist nur ein anderes Konzept: nämlich da zu bauen wo Fahrzeitgewinne und damit auch Reisendegewinne zu erwarten sind.

Stuttgart - Ulm kann als Bestandteil von München - Stuttgart auch für sich alleine stehen, und sich selbst tragen.


Interessant wie schnell wir wieder vom Thema abschweifen. Eigentlich sollte es hier um die mögliche, verbesserte Anbindung von St. Gallen und Vorarlberg gehen.


Ich wasche meine Hände in Unschuld :)

Ciao,
Uli


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum