Göttingen u.a. (Allgemeines Forum)

naseweiß, Dienstag, 06.09.2011, 14:37 (vor 5335 Tagen) @ Sören Heise

Ich sehe keine Möglichkeit und Notwendigkeit, Hannover als Vollknoten auszubauen, ...

Würde gerade Frankfurt, Hannover und Nürnberg schon als ITF-Knoten wünschen, da sie so zentral lieben, viel eher als Hamburg, Berlin, München.

... daher könnte die Linie Hamburg - München doch in der bisherigen Lage bleiben. Daher sehe ich in den fünf Minuten kein Problem. Entsprechend eher fährt der Gegenzug, nach aktuellem Stand fährt "fünf nach" in die Gegenrichtung der Berliner ICE. Den braucht man von Hannover her nicht als Anschluß.
Die relevanten Anschlüsse fahren alle so, daß man sie mit Ankunft kurz nach der Knotenzeit erreicht, s.u.

Das heißt aber auch, dass die Umstiege zwischen diesen Anschlüssen verlängert sind, da sie auf die L25 warten, die den 30er-Knoten verzieht.

Meine Überlegung wäre:
00er-Knoten: L22 Hamburg-Mannheim, L10 NRW-Berlin, vermutlich hier mehr RE (also ICE/RE-Knoten)
30er-Knoten: L25 Hamburg-München, L77 Amsterdam-Berlin, L17 NRW-Berlin, L55 NRW-Leipzig, L56 Norddeich-Leipzig, L23 Bremen-Mannheim (also ICE/IC-Knoten)

Der 30-min-Takt nach Hamburg und Fulda (ICE), NRW und Berlin (ICE/IC-Unterschied)
Sicherzustellen wäre z.B. auch Bielefeld-Kassel, was ja heute nicht gehen sollte.

Genau so ist es ja:
ICE aus Hamburg an `02
RE nach Erfurt ab `07 (falls der ICE pünktlich ist, klappt es)
RB nach Eichenberg ab `14 bzw. `18 (ohne Bebraer Zugteil). Die Problematik Göttingen - Bebra lassen wir mal beiseite (um den Knoten in Bebra zu erreichen, ist in Göttingen die Abfahrt auf `40 nötig).

Das wäre ja ein Vorteil des 30-min-Takts. Die RB zum 30er-Knoten würde dann noch die L22 aus Hamburg erreichen: Also Göttingen(30) - Eichenberg(00) -(Kassel(00))- Bebra(00) - Fulda(00).

Wobei mir gerade auffällt, dass auch der RE eher den 30er-Knoten favorisiert, wenn man in Erfurt den 30er-Knoten erreichen will.

Spannende Frage wäre eher, wie man die Linien Göttingen-Braunschweig-Berlin darin einpasst. Die Fahrzeit Göttingen-Hildesheim ist mit 28/29 min fast optimal. Hildesheim-Braunschweig ist mit 24/25 min leicht zu schnell und wird leider noch beschleunigt. Braunschweig-Wolfsburg mit 16 min passt nicht, außer man will in Hildesheim-Wolfsburg in 45 min. Aber in Wolfsburg braucht es keinen ITF, da kaum Anschlüsse. In Braunschweig muss man bedenken, dass auch die ca. 35 min IC Hannover-Braunschweig sowieso für einen verzogenen Knoten sorgen werden.


Wenn man die Zeiten läßt, wie sie sind:
GÖ: `05
HI: `35 (hier ist ein Taktknoten ohnehin schwierig und teilweise sinnlos)
BS: `55 (da müßte zwecks Anschlüssen nach Berlin die Ankunft der relevanten RBs um `50 liegen. Der ICE braucht ja nicht auf den hannoverschen IC zu warten. Derzeit ist in Braunschweig wohl nur der Anschluß aus Ri. Seesen problematisch.

Naja, fest ist meiner Ansicht nach, dass man die Zeiten nicht so lässt:
- Mannheim(30) - Frankfurt(00) - Fulda(00) - Kassel(30) - ???
Wobei man immer im Blockabstand fährt, auf Mannheim-Frankfurt mit L42, Frankfurt-Fulda mit L50, Fulda-Sorsum mit L25. Gerade auf Frankfurt-Sorsum bedeutete das, dass man etwas neben den Knoten verkehrt und die Knoten-Lage der L50/25 überlässt.

Allerdings kann man (Süd->Nord) vor der L25/50 fahren oder nach ihr. Am besten man fährt vor den beiden, um die Anschlüsse Mannheim-Erfurt und Mannheim-Hamburg herzustellen und lässt sich dann von der L25 überholen um auch München-Braunschweig herzustellen. Ob man besser in Kassel oder Göttingen überholt, weiß ich nicht. Man würde aber wohl 55'-00' (nach der L25) in Göttingen sein. Welche Minute es genau wird, kommt dann auch wieder daurauf an, wie genau man den ITF will und wieviel man dafür bestimmte Abschnitte beschleunigt. Meiner Meinung nach realistischer ist es nicht von den Bescheunigungen auszugehen, sondern etwa von den heutigen Fahrzeiten. Man hat halt eine Reihe leicht verzogener Knoten. Dann kommt man quasi automatisch um 00' in Göttingen an, also auch Hildesheim um 30' automatisch.

Aber in Hildesheim macht ein 30er keinen Sinn? Ok, kenne die Anschlüsse nicht.

In Braunschweig wäre man vielleicht schon um 50'. Das passt einiger maßen zur L55/56.
- 50' L11/12->Berlin, L55/56->Hannover
- 10' L11/12->Mannheim, L55/56->Leipzig
Also ein auf 20 min gedehnter 00er-Knoten, auf den die Anschlüsse auszurichten wären.

Nun hätte aber die Linien (heute ICE-Linien 11/12) in Göttingen einen Vollknoten, aber erst 30 min später wieder in Kassel einen. Aber an Kassel hängen direkt Fulda (+ 30), Frankfurt (+ 1:30), Mannheim (+ 2:00) usw. Die Linie müsste leider in Göttingen oder Kassel ca. 10-15 min herumstehen. Dabei kann aber die Linie 25 überholen und so die gegenseitigen Anschlüsse Braunschweig-München und Hamburg-Mannheim hergestellt werden.


Da müßte man sich mal den Kopf zerbrechen, das kann ich derzeit nicht.

Ja, soweit, wie gesagt, die ganzen Nebenstrecken nördlich von Göttingen kenne ich nicht.

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